WordPress vs. Joomla – Was ist einfacher, besser, schöner,…?

By Alina | WordPress

Aug 24

Ist-WordPress-einfacher-als-JoomlaBMW oder Mercedes? Margarine oder Butter? WordPress oder Joomla?

Als wir uns 2013 dazu entschieden unsere erste Webseite aufzusetzen, stand für uns eine der wichtigsten Entscheidungen direkt zu Anfang an:

Welches CMS (Content Management System) soll man nehmen?

Kurze Erklärung: Mit einem CMS lässt sich eine Webseite mit Hilfe einer grafischen Benutzeroberfläche erstellen.

Spoiler: Wir haben uns damals für das falsche entschieden 😉

Eine Webseite selbst zu programmieren kam für uns nicht in Frage. Aber zum Glück gibt es ja CM-Systeme, die einem die Programmiererei abnehmen. Damit geht das ja soooo einfach. 😉

Aber welches CMS soll man nehmen, bei der großen Auswahl?

Schnell standen zwei Favoriten fest, Joomla und WordPress. Diese beiden wurden überall als „das-beste-CMS-der-Welt“ bezeichnet.

Long Story short – Wir haben uns für Joomla entschieden.

Ein halbes Jahr später (nachdem wir endlich vernünftig mit Joomla umgehen konnten) haben wir auf WordPress umgesattelt und es bis heute nicht bereut.

Du siehst also, wir kennen beide in und auswendig. Deshalb können wir dir auch guten Gewissens sagen:

Nimm WordPress!

Warum ist WordPress (für Anfänger) besser als Joomla?

Der wichtigste Grund ist, dass es viel einfacher ist.

Nachdem ich beide Backends (Bearbeitungsoberflächen) kenne, kann ich sagen, dass WordPress viel intuitiver zu bedienen ist.

Auch enthält WordPress viele sinnvolle Erklärungen zu den einzelnen Einstellungen im Backend selbst, das habe ich bei Joomla immer vermisst. Dort musste ich mir immer alles ergoogeln, leider meist ohne eine vernünftige Erklärung auf Deutsch zu finden.

Die Bearbeitungsoberfläche von WordPress

Die Bearbeitungsoberfläche von Joomla

Das Einstellen und Veröffentlichen eines Blogbeitrags ist einfach viel, viel schneller erledigt bei WordPress als bei Joomla. Das liegt aber auch daran, das Joomla keine klassisches Blogging System ist, WordPress schon.

Und das Anlegen von Menüs ist bei WordPress auch wesentlich einfacher und logischer aufgebaut. Dort musst du einfach nur per Drag and Drop deine Menü Punkte ins Menü ziehen. Bei Joomla gestaltet sich das wesentlich schwieriger.

Zusätzlich gibt es viel mehr aktuelle und deutsche Hilfen zu WordPress als zu Joomla.

Aber aus diesem Gründen sind wir damals nicht gewechselt. Denn wenn du einmal weißt wie ein System funktioniert und damit umgehen kannst, dann solltest du es nicht wechseln.

 

Darum sind wir zu WordPress gewechselt

(und würden es jederzeit wieder tun)

Ganz einfach: Es gab die Plugins, die wir benötigten, nicht für Joomla!

Zur Erklärung: Plugins sind keine Erweiterungen mit denen du deine Webseite um weitere Funktionen ergänzen kannst.

Kannst du dir vorstellen, wie frustrierend es ist, wenn du eine Funktion benötigst und dann nach stundenlanger Suche endlich ein Plugin findest, dass ganz genau das kann was du gesucht hast, nur um dann festzustellen, dass es das für Joomla nicht gibt?

Es bringt einen um den Verstand!

Und diese Situation haben wir nicht nur einmal gehabt.

Überall hieß es „für WordPress“, „WordPress Erweitung“, „WordPress Plugin“.

Das liegt aber natürlich zum größten Teil daran, dass WordPress einfach das am weltweit meist genutzte CMS ist, mit weltweit ca. 68 Millionen Websites.

 

Welches CMS macht schönere Webseiten?

Natürlich ist der Inhalt einer Webseite sehr wichtig, aber ohne das richtige Design bringt dir der beste Content nichts, weil er nicht gelesen wird. Deshalb ist das Aussehen extrem wichtig. Außerdem, wer will schon eine hässliche Webseite sein eigenen nennen 😉 ?

Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Bei beiden Systemen sind die Themes maßgeblich für das Aussehen deiner Webseite verantwortlich. Themes sind quasi die Designvorlagen in die deine Texte eingebunden werden.

Und in meinen Augen gibt es für WordPress nicht nur viel schönere Themes, sondern auch noch eine größere Auswahl an schönen Themes. Hier findest du eine große Auswahl an Joomla Themes und zum Vergleich findest du hier WordPress Themes.

 

Aber welches System ist besser?

Tja das ist und bleibt wohl eine Glaubensfrage. Auch bei der Entscheidung zwischen WordPress und Joomla gibt es nicht nur schwarz und weiß. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, auch wenn Joomla in diesem Artikel sicherlich schlecht weggekommen ist. 😉

Am Ende des Tages musst du entscheiden, welches System du nutzen möchtest.

Aber wenn ich dir einen Rat geben darf, versuch dich erst an WordPress.

Und jetzt würde ich gerne von dir wissen:

Hast du schon eine Webseite? Wenn ja, mit welchem System hast du sie aufgesetzt?

Hast du bereits eine Webseite?

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About the Author

2013 hat Alina ihren Job in der Gastronomie an den Nagel gehängt, weil sie raus aus dem Hamsterrad wollte und endlich ihr eigener Chef sein. Seitdem hat sie viele Wege ausprobiert um online Geld zu verdienen. Einige erfolgreich und einige weniger erfolgreich ;-) Es ist ihr eine Herzensangelegenheit Menschen, die sich ein profitables online Business aufbauen wollen, unter die Arme zu greifen.

Hinterlasse uns deine Gedanken:

(17) Kommentare

Hi Alina,

also für mich kommt nur WordPress in Frage. :)
Nutze ich seit Jahren und für mich immer noch das beste CMS.

LG Christian

Antwort
    Alina 2015-08-24

    Hi Christian,

    das sehe ich auch so. Und warum sollte man auch wechseln, wenn man gut klar kommt 😉

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
    andi 2015-08-26

    Hey, ich hatte damals mit Joomla angefangen.
    Aber alles Plugins,Marketing etc. basieren auf WordPress.
    Wordpress ist sau schnell und einfach zu bedienen.
    Also ebenfalls eine empfehlung von mir

    Antwort
      Alina 2015-08-27

      Uns ging es genauso.
      Die Plugins, die wir brauchten gab es einfach nicht für Joomla.

      Antwort
Mirjam 2015-08-24

Hallo,

Zwei weitere Gründe, weshalb ich WordPress bevorzuge:

Bisher hatte ich bei WordPress selten Probleme mit Updates. Meine selbst entwickelten Themes überstanden schon seit der 2.8er Version problemlos jedes Update.
Bei Joomla war jeder Versionswechsel zu einer neuen Nummer ein mittleres bis großes Drama, bei dem man über einen komplizierten Migrationsprozess und diverse Änderungen am Template gehen musste.

Und dann habe ich bei Joomla durch das Installieren der einen oder anderen Komponente ab und an meine komplette Installation zerschossen. Bei WordPress ist mir das noch nie passiert.

Ich habe bisher ca. 30-40 Joomlaseiten und ca. 70- 80 WordPressinstallationen aufgesetzt. Wobei ich allerdings relativieren muss, dass meine letzte Joomlainstallation schon 3 Jahre her ist. Kann gut sein, dass sich diese Punkte die ich gerade bemäkelt habe bis heute geändert haben….

Aber ich denke, Joomla rühre ich auch so schnell nicht mehr an.

Bei Worpress beobachte ich nur das Thema Sicherheit mit Sorge. Durch die hohe Anzahl an aktiven Installationen ist WordPress für Hacker halt sehr attraktiv. Deswegen muss man mit WordPress doppelt und dreifach aufpassen.

Bin gespannt, was andere noch so schreiben.

Ciao,
Mirjam

Antwort
    Alina 2015-08-24

    Hi Mirjam,

    danke für deinen Kommentar!
    Oh ja du hast so recht, die Updates bei WordPress laufen ohne Probleme. Aber bei unseren ersten Versuchen mit Joomla haben wir sicher 5 Mal unsere Seiten komplett löschen müssen. Das ist dann echt sehr nervig.

    Ich bin auch ganz deiner Meinung, was die Sicherheit angeht. Natürlich kann man sich nie zu 100% absichern, aber eine Grundsicherheit sollte schon gegeben sein (die eigene Haustür schließt man ja schließlich auch ab 😉 ).

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Tobi Förster 2015-08-24

Ich würde auch jederzeit WordPress weiterempfehlen. WordPress ist das Königs-CMS schlechthin, es es hat einen Marktanteil unter den CMS von über 60%.

Das ist definitiv eine Zahl. Ich nutze WordPress bereits seit etwa 6 Jahren, bei über 10 Projekten bisher und es ist grandios und man kann es bis ins x-beliebige erweitern und nach seinen Wünschen anpassen.

Es gibt kaum ein Theme oder ein Plugin, das seinen eigenen Wunschvorstellungen mit vielen Funktionen bei seiner eigenen Webseite nicht ermöglicht.

LG
Tobi

Antwort
    Alina 2015-08-24

    Ganz genau!

    Und wenn man mal wirklich keins finden sollte, dann gibt es unzählige Programmierer, die einem ein Plugin auf den Leib schneidern 😉

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Sascha 2015-08-26

Ich hatte mich auch am Anfang mit beiden Systemen beschäftigt und je zur Hälfte Seiten mit WordPress und Joomla aufgesetzt. Mittlerweile bin ich von Joomla (fast) komplett weg und beschäftige mich nur noch mit WordPress. Wie du schreibst – die Möglichkeiten sind weitaus größer und die die einfachere Handhabung…

Das negative an WordPress ist meiner Meinung nach das man eine WordPress Seite oft direkt auf den ersten Blick erkennt. Joomla Seiten sehen mit wenigen Klicks irgendwie „profesioneller“ aus.

Antwort
    Alina 2015-08-27

    Hey Sascha,

    das fand ich vor einem Jahr auch. Doch mittlerweile finde ich, dass es sehr viele sehr schöne und professionell aussehende Themes für WordPress gibt und das Joomla im Design etwas zurück liegt 😉
    Aber das ist natürlich Geschmackssache und hängt sehr stark vom Theme ab.

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Timm 2015-08-27

Hi Alina,
als ich vor einem Jahr meine erste eigene Seite erstellt habe, bin ich automatisch bei WordPress gelandet und habe es seitdem eigentlich nicht bereut. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich mich bisher nicht mit Joomla auseinandergesetzt habe. Dies liegt aber vor allem daran, dass ich bei WordPress alles habe, was ich brauche.
Gruß Timm

Antwort
    Alina 2015-08-27

    Hey Timm,

    sehr gut, das du direkt das richtige System gewählt hast. Dadurch hast du dir eine Menge Zeit gespart 😉

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Tommy 2015-09-01

Der Start war seinerzeit (2008) ebenfalls mit Joomla und das System hat sicher seine Stärken – und damals auch im Vergleich flexiblere Ausgabemöglichkeiten einzelner Module und sogar hübschere (wenn auch Tabellen basierte) Themes.

Insgesamt habe ich sogar immer noch eine positive Meinung zu Joomla (besonders die neuen Versionen sind wieder besser), dennoch ermöglicht WordPress für die meisten User den schnelleren und effizienteren Workflow.

Ein Problem war die schlechte Stimmung und der Support in den Joomla-Communitys. Was bei WordPress in Sachen Unterstützung insgesamt schnell geht, gab dort unpassende bis arrogante Antworten oder Links, die keinen Mehrwert boten.

So verscheuchte man denn interessierte Nutzer, die sich gerade erste einarbeiten wollten. Natürlich waren auch Ausnahmen und sehr engagierte User zu finden, doch insgesamt macht man bei Problemen eben nicht all zu viele frustrierende Frage-Antwort-Erfahrungen mit.

Abschließend ist die hohe Anzahl an extrem unterschiedlichen Plug-ins bei WP zu nennen, die zusammen mit eigenen Kenntnissen wirklich fast alles ermöglichen und die Optik und Programmierung der Themes ist mittlerweile einfach auf dem neusten Stand.

Antwort
    Alina 2015-09-06

    Danke für deinen Kommentar Tommy!

    Das mit der Joomla-Community habe ich auch so erlebt. Gerade wenn man noch ganz am Anfang steht und Fragen in einem Joomla Forum stellt bekommt man häufig doofe Antworten, wie „lern erstmal die Grundlagen“ usw. Da ist die WordPress Community wesentlich hilfreicher. Sehr empfehlen kann ich die Facebook Gruppe „WordPress Webworker„.

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Alex L 2015-12-27

Hallo Alina! Ich bin kein WordPress Entwickler oder ein Entwickler eines anderen CMS, sondern nur ein Endanwender und ich setze auf meinen Projekten um die 25 OpenSource CMS ein. Mit WordPress arbeite ich seit 2006/07 und bin auch ein bisschen verliebt in diesen CMS. Es ist auch so, dass es für einen Blog-Beginner wirklich gut geeignet ist und es hängt immer von den individuellen Anforderungen ab, welches OpenSource CMS man nimmt.

Auch mit Joomla und Drupal oder gar PHP Fusion arbeite ich gerne und es ist ein anderes Erlebnis. Ich versuche mir all die Kenntnisse bei diesen CMS anzueignen und ich teste sie aus Anwendersicht. Joomla ist etwas komplizierter als WordPress, meines Empfindens nach und bei Drupal kann ich sagen, dass es auch etwas anders ist als WordPress.

Wenn jemand aber bei Joomla und/oder Drupal eingestiegen ist und damit schon seit einer Weile arbeitet, wird selten umsteigen wollen, es sei denn, man ist wirklich nicht glücklich mit dem jeweiligen OpenSource CMS. Aber auch diese Tatsache bei mir, dass wenn es WordPress nicht geben würde, ich schnell einen Ersatz hätte. Dabei würde ich mit Joomla und Drupal hauptsächlich arbeiten, denn da habe ich schon etwas Erfahrungen drin.

Trotz dem deutschen Joomla Support-Forum sind viele Inhalte noch irgendwo auf Englisch und man muss etliches selbst herausfinden und bei Drupal sind noch mehr Inhalte auf Englisch. Aber dennoch macht es mir viel Spass, mit den OpenSource CMS zu arbeiten, Erfahrungen zu sammeln und sie zu testen. WordPress ist aktuell meine erste Wahl und dann kommen allen anderen CMS.

Richtig hilfreich wäre hier bei dir noch das Mail-Kommentar-Abo, ansonsten kehrt man selten als Leser zum Beitrag zurück, denn andere Blogs gibt es auch, die gelesen werden. Vielleicht magst du noch das eine WordPress-Plugin installieren. Deine Leser würden es dir danken :)

Antwort
    Alina 2016-01-04

    Hi Alex,

    du hast Recht, es ist natürlich immer davon abhängig, was man vom CMS erwartet.

    Ich persönlich kann nur von meiner Erfahrung berichten. Für mich hat sich herausgestellt, dass WordPress wesentlich einfacher und intuitiver ist als Joomla. Außerdem fehlten mir bei Joomla einige Plugins, das war der eigentliche Grund für den Wechsel.

    Liebe Grüße,
    Alina

    PS: Danke für deine Anregung. Wir testen das aktuell schon 😉

    Antwort

[…] Alina seitens Crazy4marketing.de mit dem Artikel WordPress einfacher als Joomla […]

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