An alle deren To-Do Liste immer länger wird – So entscheidest du welche Aufgabe du jetzt angehst

By Alina | Organisation

Jul 26

To-Do-Liste-bewaeltigenIch wette, dir geht’s wie mir:

Die To-Do Liste wird immer länger.

Ständig kommen dir neue Ideen in den Kopf.

Aber die Länge des Tages wächst leider nicht proportional mit.

Beim Blick auf deine To-Do’s fühlst du dich einfach nur überwältigt.

Welche der vielen Aufgaben sollst du denn nun angehen?

Damit machen wir heute Schluss!

In 5 Schritten zur aktuell wichtigsten Aufgabe

 

1. Klarheit gewinnen

Als aller erstes solltest du alle deine Listen und Notizen durchgehen. Wenn es dir wie mir geht, hast du nämlich nicht nur einen Ort an dem du Ideen, Pläne und To-Do’s aufgeschrieben hast.

Häufig wirst du feststellen, dass einige Aufgaben schon erledigt sind, allerdings noch nicht abgehakt. Oder einige Ideen kannst du mittlerweile verwerfen, weil sich schon ganz andere Pläne entwickelt haben und die Aufgaben nicht mehr relevant sind.

Deshalb solltest du alles, was du jemals an To-Do’s aufgeschrieben hast zusammen tragen und das streichen, was weg kann.

Dadurch befreist du dich von vielen Aufgaben, die schon erledigt sind oder einfach keinen Sinn mehr machen und du bekommst Klarheit über die Aufgaben, die du dir noch vorgenommen hast.

 

2. Was willst du genau tun?

Meist kommt einem eine Idee für ein neues Projekt in den Kopf. Damit diese Idee nicht genauso schnell verschwindet wie sie gekommen ist, schreibt man einfach nur ein Wort oder ein paar Worte dazu auf.

Wie in etwa so:

  • EBook
  • Video Kurs
  • Funnel aufbauen
  • Facebook Werbung für Produkt X schalten

Das Problem an solchen To-Do’s ist, dass sie keine sind.

To-Do kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt

zu tun

Das Wort EBook ist nichts, das du tun kannst.

Deshalb sollte ein Punkt auf deiner To-Do Liste immer ein Verb enthalten – wir sagten in der Grundschule immer ein Tuwort.

Erst durch ein Verb wird etwas auf deiner To-Do Liste zu einer richtigen Aufgabe, die du abarbeiten kannst.

Aus diesem Grund solltest du deine noch vorhandene Liste durchgehen und die einzelnen Punkte als richtige Aufgaben formulieren.

Aus EBook wird dann EBook schreiben.

 

3. Es ist zu viel! Ich bin überwältigt!

Gerne lässt man sich von seiner immer länger werdenden Liste an Aufgaben einschüchtern. Sie liegt da und zeigt einem schwarz auf weiß was man alles noch nicht geschafft hat. Und das Schlimme ist, jeden Tag kommen neue Ideen und Aufgaben dazu.

Kennst du das Gefühl?

Also ich kenne das nur zu gut.

Dabei ist es gut, dass du immer neue Ideen und Pläne entwickelst. Das ist das sichere Zeichen, das du die richtige Nische gefunden hast. Hättest du nämlich die für dich falsche Nische, dann müsstest du um jede Idee kämpfen, du müsstest stundenlang recherchieren und deine To-Do Liste würde relativ schlank bleiben.

Deshalb, stress dich nicht, wenn du mehr Aufgaben auf deiner Liste hast, als du jemals bewältigen kannst. Das ist ein gutes Zeichen!

(Sollte es dir nicht so gehen, dann stress dich auch nicht. Vielleicht hast du nur die falsche Nische oder du musst dir noch etwas mehr Zeit geben. Möglicherweise bist du aber auch ein Übermensch, der alles was er sich vor nimmt schafft. Dann schreib mir unbedingt wie du das machst!)

 

4. Die Freude der Wahl

Ich weiß, dass es schwierig ist die Aufgabe zu wählen, die du jetzt als nächstes angehst.

Hey, wenn das so leicht wäre, dann würdest du diesen Beitrag gar nicht lesen.

Aber Fakt ist, du musst dich entscheiden welche Aufgabe du als nächstes beginnst und so lange dranbleibst bis sie fertig ist.

Meistens gibt es auf der To-Do Liste eine oder ein paar wenige Aufgaben, die du jetzt am aller wenigsten angehen willst. Das sind häufig extrem langwierige Aufgaben, die dich viel Zeit und Energie kosten. Und meist sind sie auch ein klein wenig außerhalb deiner Komfortzone und du schiebst sie schon eine Weile vor dir her.

Ich verrat dir ein Geheimnis.

Aber psst… Das ist wirklich top-secret!

Genau das sind die Aufgaben, die dich langfristig am weitesten bringen.

Und hey, ganz genau darum geht es doch.

Die Punkte auf deiner To-Do Liste, die gemacht werden müssen, weil sie akut sind oder du sonst Probleme bekommst (wie Unterlagen zum Steuerberater oder Finanzamt bringen), die bekommst du komischerweise immer irgendwie rein gequetscht in deinen vollgepackten Tag.

Aber die Aufgaben, die dich langfristig am weitesten bringen, die dein Business aufs nächste Level heben, das sind die Aufgaben, die man immer vor sich her schiebt.

Solltest du mehrere solcher Punkte auf deiner To-Do Liste haben (mir geht es meist so), dann überleg welche Reihenfolge am sinnvollsten wäre. Welche der Aufgaben, die du vor dir herschiebst, bringt dich als erstes am weitesten? Oder vor welcher dieser Aufgaben drückst du dich am meisten? 😉

Und so findest du raus, was für dich und dein Business die nächst wichtigste Aufgabe ist.

 

5. Fast fertig, aber nur fast

Wir sind noch nicht ganz fertig. Schließlich hast du jetzt herausgefunden, was das Projekt ist, das du nun als nächstes umsetzen wirst. Aber welchen Schritt gehst du jetzt sofort? Das Projekt ist schließlich umfangreich.

Deshalb ist es wichtig, dass du dein Projekt in möglichst kleine, ja eher winzige Schritte runter brichst.

Dazu legst du dir eine Projekt To-Do Liste an. Dort kommen alle Schritte drauf, die für die Fertigstellung des Projektes nötig sind. Am besten in logischer Reihenfolge.

Vielen hilft es gedanklich das Projekt von hinten durchzugehen. Also was wäre der letzte Schritt zur Fertigstellung, was ist der Schritt davor und der davor und so weiter.

Manche machen lieber eine chaotische Sammlung aller Schritte, die ihnen einfallen und bringen sie zum Schluss in eine logische Reihenfolge.

Wie du es angehst, bleibt dir überlassen. Wichtig ist nur, das du möglichst alle kleinen To-Do’s aufschreibst. Und natürlich schreibst du alles in der richtigen To-Do Form auf (mit Tuwort 😉 ).

Auch wenn es dir vielleicht wie eine Zeitverschwendung vorkommt, hat es doch 3 immense Vorteile:

  1. Du vergisst nicht so schnell wichtige Punkte auf dem Weg zum fertigen Projekt.
  2. Du weißt immer was du gerade zu tun hast ohne drüber nachdenken zu müssen.
  3. Dadurch, dass du viele kleine Schritte hast, kannst du auch viele To-Do’s abhaken. Das motiviert und zeigt dir, dass du jeden Tag deinem Ziel ein Stückchen näher kommst.

Fazit

Gerne verstricken wir uns in den Aufgaben, die uns besonders wichtig und akut erscheinen. Dabei sind das häufig die Dinge, die uns langfristig nicht erfolgreicher machen.

Erfolg liegt häufig (eigentlich immer) außerhalb der Komfortzone.

Deshalb darfst du mit ehrlichen Augen deine Aufgaben ansehen und dich aktiv für die entscheiden, die du am aller liebsten vor dir her schieben würdest.

Sobald du dir diese Aufgabe in winzige Schritte zerlegt hast, passiert etwas Magisches. Die große unmöglich zu bewältigende Aufgabe wird auf einmal machbar. Denn jeden Tag, an dem du an ihr arbeitest, kommst du deinem Ziel immer näher.

Und eins verspreche ich dir: Du wirst dich absolut großartig fühlen, wenn du dieses große To-Do von deiner Liste streichen kannst!

Jetzt würde ich gerne von dir wissen:

Welche Aufgabe wirst du jetzt angehen, die du schon lange vor dir herschiebst?

Oder wenn du anders an die Sache herangehst: Wie wählst du die nächst wichtigste Aufgabe aus?

Schreib es in die Kommentare!

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About the Author

2013 hat Alina ihren Job in der Gastronomie an den Nagel gehängt, weil sie raus aus dem Hamsterrad wollte und endlich ihr eigener Chef sein. Seitdem hat sie viele Wege ausprobiert um online Geld zu verdienen. Einige erfolgreich und einige weniger erfolgreich ;-) Es ist ihr eine Herzensangelegenheit Menschen, die sich ein profitables online Business aufbauen wollen, unter die Arme zu greifen.

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(10) Kommentare

Tommy Seawood 2016-07-29

Hey hey,

cooler Artikel.

Ein gutes Buch zu diesem Thema ist Eat that Frog.

Ich persönlich arbeite mit Wunderlist.

Dort gebe ich´jeden ToDo eine Frist

liebe grüße

Tommy

Antwort
    Alina 2016-07-31

    Hi Tommy,

    danke 🙂

    Ja, Eat that Frog steht noch auf meiner To Read Liste.

    Deadlines für Aufgaben sind auch immer gut. Wenn man sie ernst nimmt 😉

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort

Hallo Alina ,

wie IMMER ein TOLLER Artikel 🙂

Ich selbst habe mir meine ToDo-Listen für meine täglichen Aufgaben „selbstgestrickt“
für alles andere nehem ich Trello 🙂

VG und viel Erfolg,

Klaus

Antwort
    Alina 2016-08-10

    Hi Klaus,

    vielen Dank! 🙂

    Mit Trello habe ich auch eine Zeit lang gearbeitet. Das ist ein sehr nützliches Tool.

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Sabrina 2016-08-09

Grins das die Listen immer länger werden kenne ich auch zugut. Meistens siebe ich dann immer mal aus und irgendwann tackere ich mich solange an die Liste bis sie fertig ist.

Antwort
    Alina 2016-08-10

    Hi Sabrina,

    das ist natürlich auch eine super Möglichkeit. Einfach durchziehen und alles ab arbeiten 🙂

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Steffi 2016-09-14

Ich habe gelernt, dass es wichtig ist die To-Do-Liste nicht ständig zu erweitern.
Mir wurde empfohlen, alle To-Dos bzw. Projekt oder Ideen in ein Buch zu notieren und aus diesen die 5 wichtigsten rauszusuchen. Erst wenn diese alle abgearbeitet sind, wird ein neuer Blick in das Buch geworfen und neue 5 Dinge rausgesucht.
Dieser Tipp hat mir sehr geholfen.

Antwort
Julian 2016-10-03

Hallo Alina,

toller Artikel, denn er betrifft uns wahrscheinlich alle 😉

Ich stimme dir absolut zu, dass wir schwierige Aufgaben, die uns aber im Leben richtig weiter bringen, gerne aufschieben.

Dass uns diese Aufgaben aber auch am schwersten fallen, glaube ich nicht. Denn wenn wir schon keine Lust haben, z.B.: ein bestimmtes Thema für den eigenen Blog auszuarbeiten, dann werden wir es auch nicht mit Herzblut tun und er wird auch unseren Lesern nicht besonders gefallen.

Man muss also für sich selbst unterscheiden, welche Aufgaben müssen unbedingt erledigt werden, sodass es überhaupt weiter geht, aber auch „auf welche Aufgaben habe ich so richtig Bock!“
Ich denke, dass einen selbst diese Mischung im Leben weiter bringt.

Gruß Julian

Antwort
Nico 2016-10-07

Hallo Alina,
danke für den Artikel. ÜberZeitmanagement kann man meiner Meinung nach nie zu wenig nachdenken.
Ich habe auch lange mit Trello gearbeitet, bin jetzt aber auf asana umgestiegen. Irgendwie war das für übersichtlicher.
Hast Du damit schon Erfahrungen gemacht?

Grüße
Nico

Antwort
Ronny 2016-11-18

Hey Alina,

schöner Artikel. Sehe ich auch so.
Ergänzen würde ich vielleicht noch, dass in eine Planung auch Pausen gehören. Also bei ToDo Listen auch gewisse kleine Auszeiten.

Das hilft beim Haushalten mit der Energie.

LG

Antwort
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