In 4 einfachen Schritten zum perfekten Thema für dein erstes digitales Infoprodukt

By Alina | Content Marketing

Feb 09

Du beschäftigst dich schon eine ganze Weile mit deinem Thema und bist schon ein kleiner Experte auf deinem Gebiet? Du betreibst einen Blog und bekommst viel positives Feedback von deinen Lesern?

 

Dann wird es Zeit für dein erstes digitales Produkt!

Aber wie findest du jetzt das passende Thema dafür?

 

Egal in welcher Nische du tätig bist, Themen für ein digitales Produkt gibt es überall und meist eine ganze Reihe davon. Nur auf welches Thema beschränkst du dich oder solltest du alle in ein Produkt stecken?

 

Der 1. Schritt – Die Ideensammlung

Da du ja schon ein (kleiner) Experte auf deinem Gebiet bist, weißt du wo deiner Zielgruppe der Schuh drückt. Du weißt, was ihre größten Probleme sind und wie du ihnen am besten helfen kannst. Das ist auch die Grundlage für deinen Blog und dein Freebie.

Und genau diese Probleme sind auch die Grundlage für dein Produkt. Deshalb nehme dir ein wenig Zeit und trage die wichtigsten Probleme zusammen. Dafür empfehle ich dir, eine Mindmap zu nutzen und im ersten Schritt einfach alles, was dir in den Sinn kommt, wild einzutragen. Wir nutzen dazu die kostenlose Software XMind.

Manchmal kann es auch hilfreich sein, wenn man sich einen Moment lang weit weg vom PC setzt und alles ganz oldschool auf einen Zettel schmiert 😉 . Anschließend kannst du deine Stichpunkte in die Mindmap übertragen.

Solltest du Schwierigkeiten haben, die größten Probleme deiner Zielgruppe zu ermitteln, können dir diese Fragen weiterhelfen:

  • Welcher Blogbeitrag (falls du einen Blog betreibst) kam am besten an? Welches Problem hast du darin behandelt?
  • Was waren deine größten Probleme, als du angefangen hast dich mit dem Thema zu beschäftigen?
  • Was wirst du häufig von deinen Lesern/Interessenten/Kontakten gefragt?
  • Was wird häufig in themenrelevanten Foren ,Gruppen oder Frage & Antwort Portale gefragt?
  • Welche Infoprodukte (Bücher/Videokurse/Seminare/Audios) hast du dir gekauft, um zu deinem heutigen Wissen zu kommen und welche deiner Probleme konntest du dadurch lösen?
  • Suche mit Hilfe des W-Fragen Tools speziell nach problemen

Jetzt müsstest du schon eine beachtliche „Problem-Liste“ haben, die ungefähr so aussehen wird:

Im 2. Schritt geht es nun darum, diese zu strukturieren.

 

Der 2. Schritt – Die Gliederung

Du hast jetzt einen Haufen Probleme. Viele dieser Probleme werden zum selben Überthema gehören. Deshalb schau dir deine Stichpunkte nochmal genau an und überlege dir, wie du diese zusammenfassen kannst. Mit XMind kannst du ganz einfach neue Überpunkte erstellen und deine Stichpunkte unterordnen, das geht ganz leicht per Drag and Drop.

Wenn dir die Sortierung schwer fällt, dann überlege dir in welche Kategorie du das Problem einordnen würdest, wenn du darüber einen Blogbeitrag schreiben würdest?

Zusätzlich kannst du das Problem natürlich googeln und schauen, in welche Kategorie es in den Augen deiner Mitbewerber fällt.

Auch Google selbst kann dir dazu super Anhaltspunkte geben. Dazu kannst du dir „Verwandte Suchanfragen“ am Ende deiner Google Suchergebnisse anschauen oder den Google Keyword Planner anschmeißen.

Im Keyword Planner gibst du einfach das Problem ein und schaust dir die „Anzeigengruppen-Ideen“ an. Dort zeigt dir Google nämlich unter welchen Kategorien dein Suchbegriff einzusortieren wäre. Natürlich sind manche Oberbegriffe quatsch, aber man bekommt unter Umständen sehr gute Ideen und Hinweise.

Google-Keyword-Planner

Wenn du deine Probleme gegliedert hast, dann sollte es ungefähr so aussehen:

Schritt-2-Die-Gliederung

Manchen Überpunkten werden mehr Probleme zugeordnet sein, als anderen und vielleicht bildet auch das eine oder andere Problem in sich schon ein Überthema.

 

Schritt 3 – Die Detailarbeit

Nachdem nun alles gegliedert ist, würde ich anfangen, die Lücken zu füllen und weiter in die Tiefe zu gehen.

Deine gesammelten Probleme bilden natürlich nur die Grundlage deines Produktes. Wenn du anderen Menschen helfen willst diese Probleme zu lösen, dann musst du natürlich umfangreichere Informationen geben. Wie weit du das Ganze ausschmückst, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Wie viele Informationen müssen enthalten sein, um das Problem ausreichend zu lösen?
  • An wen soll sich das Produkt richten, Anfänger oder Fortgeschrittene? Welches Grundwissen muss vorhanden sein?
  • Wie viel willst du für das Produkt verlangen? (Umfangreichere Produkte können allgemein teuerer verkauft werden, als kleine Produkte, die z.B. nur ein Problem lösen.)
  • An wen soll sich das Produkt richten, B2B oder B2C?

Wenn du die Lücken gefüllt hast, dann müsste deine Mindmap ungefähr so aussehen:

Schritt-3-Die-Detailarbeit

Bei dieser Arbeit sollten sich schon grobe Richtungen für mögliche Produkte erkennen lassen . Du solltest schon ein Gefühl dafür entwickelt haben, wie umfangreich die Themen sind.

Vielleicht lassen sich auch die Überthemen nochmals in kleinere Unterthemen aufspalten, zu denen man eventuell ein kleineres Produkt erstellen kann.

 

Schritt 4 – Die Entscheidung

Da du nun schon einen groben Überblick über mögliche Produkte hast, musst du dich „nur“ noch entscheiden, welches Problem du als erstes mit einem digitalen Produkt lösen willst.

Natürlich fließen in diese Entscheidung noch mehrere Kriterien mit ein, wie z.B. was für ein Produkt du erstellen willst. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, ein digitales Produkt zu erstellen. Das haben wir in diesem Beitrag schon einmal erläutert.

Ich würde dir empfehlen für dein erstes digitales Produkt, eines der größten Probleme deiner Zielgruppe anzugehen. Wir haben das mit unserem EBook „Traffic Non Stop“ auch getan und das hat sich bis heute (Stand Februar 2015) einige hundert Mal verkauft.

Aber eine der wichtigsten Empfehlungen, die ich dir geben kann ist, dass du an dem Thema deines Produktes Spaß hast! Es macht keinen Sinn ein Produkt unter Zwang zu erstellen und ohne Lust darauf zu haben. Je mehr Spaß du an der Sache hast, desto mehr ist sie von Erflog gekrönt.

 

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen liefern und ich würde mich sehr über einen Kommentar von dir freuen. 🙂

About the Author

2013 hat Alina ihren Job in der Gastronomie an den Nagel gehängt, weil sie raus aus dem Hamsterrad wollte und endlich ihr eigener Chef sein. Seitdem hat sie viele Wege ausprobiert um online Geld zu verdienen. Einige erfolgreich und einige weniger erfolgreich ;-) Es ist ihr eine Herzensangelegenheit Menschen, die sich ein profitables online Business aufbauen wollen, unter die Arme zu greifen.

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(6) Kommentare

Johannes 2015-02-09

Schöner Artikel. Der Schritt 3 „Detailarbeit“ ist toll von euch aufgearbeitet, das hat mir besonders gut gefallen.

Kleine Anmerkung: Euer Layer: „Deine 10 Schritten zum erfolgreichen Online Business“ stört die Aufenthaltsqualität auf eurem Blog gehörig (Meine Meinung). Habt Ihr da mal einen Test gemacht, was die Absprungrate betrifft? Denn dieses „blöde“ Ding geht „ewig“ nicht weg 😉

Bitte nicht falsch verstehen, ist als konstruktiver Hinweis gedacht.
Viel Erfolg weiterhin

Antwort
    Alina 2015-02-09

    Hi Johannes,

    Danke für deinen Kommentar!! 🙂

    Ja, leider funktioniert das X nicht in allen Browsern. Man bekommt das Pop-Up dann nur weg, wenn man außerhalb dessen auf die Webseite klickt. Wir versuchen das Problem zu lösen, aber da verstehen sich wohl zwei Plug-Ins nicht und müssen den Streit auf unserer Seite ausfechten 😉 . Wenn alles nichts nützt, dann müssen wir uns wohl oder übel von einem der Beiden trennen.

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Valerie Djurin 2015-02-10

Hallo Alina!

Sehr schöne „Checkliste“ die du da gemacht hast! 🙂 Den Google Keyword Planner finde ich super (verwende ihn auch regelmäßig bei den Blogtexten). Aja und herzlichen Glückwunsch, dass eurer damals erstes Produkt anscheinend ein voller Erfolg war! 😉

Lg Valerie

Antwort
    Alina 2015-02-10

    Hi Valerie,

    danke schön 🙂

    Den Keyword Planner kann man wirklich sehr vielseitig einsetzen, wir nutzen ihn auch ganz gerne mal für Blogbeiträge.
    Ja, unsere Case Study kam ziemlich gut an. Mit so vielen Verkäufen hätten wir nie gerechnet und sind deshalb sehr froh und auch ein bisschen stolz 😉

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Thomas 2015-02-11

Hallo Alina,

sehr gut aufbereitet Artikel. Ich habe von einen Marketer in Amerika gesehen der macht die Gliederung und Ideensammlung via Post it.

Alaso man hat ein Thema und schreibt alles was einen dazu einfällt auf einzelne Post it’s und sortiert Sie später wie man will. Somit kann man die einzelnen Themen/Post it’s Schritt für Schritt abarbeiten und verliert sich nicht irgendwo.

Aber mit der Software ist das auch ganz cool.

fg
Thomas

Antwort
    Alina 2015-02-11

    Hi Thomas,

    danke 🙂

    Mit Post-its kann man das natürlich auch machen, aber mir wäre dass dann etwas zu unübersichtlich irgendwann. Ich persönlich mag die Kombination aus „traditionellem“ Ideensammeln mit Zettel und Stift weit weg vom PC und „modernem“ Aufbereiten und Strukturieren am PC 😉

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
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