9 Gründe warum du (noch) nicht von deinem online Business leben kannst

By Alina | Geld im Internet verdienen

Mrz 29

mit-Webseite-mehr-Geld-verdienenIrgendwie läuft es nicht.

Du bist schon eine Weile dabei.

Hast auch schon einige Beiträge veröffentlicht.

Besucher konntest du auch schon verzeichnen.

Und deine ersten Einnahmen wurden auch schon verbucht.

Aber es reicht einfach nicht um davon zu leben.

Dann ist dieser Beitrag für dich.

Wahrung: Ich bin hier schonungslos ehrlich. Wenn du das nicht verkraftest, dann solltest du diese Seite schnell wieder schließen 😉

1. Deine Webseite ist hässlich

Zähl laut mit:

21, 22, 23

Innerhalb dieser Zeit entscheidet dein Webseiten Besucher, ob er bleibt und liest oder das kleine X klickt und für immer weg ist.

Okay in Wirklichkeit ist es sogar noch kürzer, nämlich 2,6 Sekunden.

Zum Vergleich: Wir blinzeln etwa alle 4 bis 6 Sekunden.

Du hast also echt nicht viel Zeit jemanden davon zu überzeugen auf deiner Webseite zu bleiben.

Damit ist dein Content im ersten Moment irrelevant. Denn in 2,6 Sekunden kannst du keinen Text lesen.

Deshalb ist dein Webseiten Design so extrem wichtig. Es muss ansprechend sein und Seriosität ausstrahlen. Nur dann bleibt der Besucher und liest deine Texte.

Zum Design zählen im Übrigen auch deine Textgröße und die Länge der Absätze. Ersteres darf gerne etwas größer sein (min 14px) und letzteres gerne etwas kürzer (absolutes max. 5 Sätze pro Absatz, besser wären 2-3).

Es gelten noch mehr Regeln für ein gutes Design, dazu kannst du mehr in unserem Artikel über das blaue Rührei lesen.

 

2. Deine Headlines laden nicht zum Bleiben ein

Ja, ich weiß ich hab dir gerade gesagt, dass dein Content erst mal irrelevant ist. Aber die Headline nimmt eine Sonderstellung ein.

Denn in den 2,6 Sekunden registriert der Besucher nicht nur dein Design, er/sie liest auch deine Headline.

Damit ist sie genauso wichtig wie dein Design und du solltest genauso viel Energie in sie investieren.

Unser Kollege Vladislav Melnik sagt sogar, dass du 2-3 Stunden in eine Headline investieren solltest.

Aber keine Sorge, wenn du etwas geübt bist, dann geht dir das wesentlich schneller von der Hand.

Gut ist auch, wenn du Headlines splittestest, dann bekommst du noch schneller ein Gefühl dafür, was gut ankommt und was nicht.

Thrive hat dafür ein brandneues Tool rausgebracht. Wir testen es gerade. Der erste Eindruck ist extrem vielversprechend 😉 .

 

3. Du bloggst über alles und nichts

Schau dir deine letzten 10 Blog Beiträge an. Worüber hast du gebloggt?

Online Geld verdienen Produkte, online Hunde Training und deinen neuen Garten Grill?

Bitte tu das nicht!

Du hast eine Zielgruppe und für die solltest du auch deinen kompletten Content produzieren. Schreib nicht über alles und jeden. Du willst schließlich ein online Business betreiben um davon leben können. Und nicht einen Hobby-Tagebuch Blog führen.

Deine Positionierung kann sich zwar im Laufe der Zeit etwas verändern und erweitern und damit deine Zielgruppe, aber gerade zu Beginn solltest du einen ganz klaren Fokus setzen.

Webseiten wie Spiegelonline und Haffingtonpost schreiben zwar auch über alles und jeden, aber mit denen kannst du es als one-man/woman show nicht aufnehmen und solltest dich auch nicht vergleichen.

 

4. Dein Content ist uninteressant, langweilig und unnütz

Dieser Punkt baut auf den vorherigen auf.

Dein Content sollte deine Zielgruppe ansprechen, informieren, ein Problem lösen und wenn es geht auch entertainen. Nichts ist schlimmer als ein langweilig geschriebener Beitrag, der nur stumpfe Werbung für ein Produkt ist ohne echtes Wissen und Mehrwert.

Sei ehrlich zu dir selbst: Würdest du so etwas gerne lesen, kommentieren und dich für den Newsletter eintragen?

Wenn die ehrliche (!!!) Antwort „nein“ ist, dann poste es nicht.

 

5. Du hast keine Besucher

Keine Webseite kann ohne Traffic (Besucher) überleben.

Deshalb sollten deine Top 3 Prioritäten super Content, ein ansprechendes Design und Besucher generieren heißen.

Tja, jetzt fragst du dich sicher welcher Punkt auf Platz ein steht, oder?

Das tun sie alle. Denn sie sind alle ganz genau gleich wichtig.

Erst wenn diese 3 Komponenten in einem harmonischen Miteinander koexistieren, wirst du so richtig erfolgreich werden.

 

6. Du hast die falschen Besucher

Ein kleines „aber“ muss ich noch an den vorherigen Punkt hängen. Denn es nützt dir nichts irgendwelche Besucher auf deine Webseite zu locken.

Es müssen die Richtigen für deinen Content sein. Deine Zielgruppe.

Natürlich sprichst du deine Zielgruppe schon durch deinen Content an.

Er rankt zu entsprechenden Keywords bei Google. Deine Zielgruppe googelt diese Keywords und kommt so auf deinen Content.

Du darfst aber noch weiter gehen. Geh gezielt dort hin, wo deine Zielgruppe ist und leite sie auf deinen Content.

Wo du die richtigen Menschen für deine Webseite findest, hängt davon ab wer deine Zielgruppe ist.

Kleiner Tipp: Facebook Werbung geht fast immer.

Aber keine Sorge, auch wenn du kein oder nur ein kleines Budget hast, kannst du gezielten Traffic aufbauen.

7. Du nutzt kein Email Marketing

Kennst du den verstaubten Spruch:

Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht

Ich weiß, schnarch. Aber er ist wahr. Und gerade online ist es schwierig, diese Zwischenmenschliche Interaktion herzustellen.

Hier greift das Email Marketing.

Denn damit kannst du immer wieder Kontakt zu deinen Lesern aufnehmen, sie auf neue Blog Beiträge aufmerksam machen und auf neue Projekte von dir.

Eine eigene Email Liste ist wie deine persönliche Zielgruppe auf Knopfdruck bereit zu haben.

Wie eine Lachgaseinspritzung für dein Auto.

Deshalb solltest du dir vom ersten Tag an eine Email  Liste aufbauen. Ich kann es gar nicht oft genug sagen:

Vom ersten Tag an!

 

8. Du schickst keine Emails an deine Liste

Quiz Frage: Was nützt dir eine Email Liste wenn du keine Emails raussendest?

Richtig, Nix – Nada – Niente – Nothing

Aber es bringt ja auch nichts einen Newsletter für 10 Leads zu schreiben. Lieber mal warten, bis man wenigstens 100, besser 500 Leads hat.

Oder?

Nein, du machst es besser. Du schreibst auch für nur einen Lead Emails und schickst sie raus.

Denn es ist doch so: Wie lange brauchst du um 500 Leads aufzubauen? Eine Woche? Einen Monat?

Wir haben für unsere ersten 123 Leads 2 Monate benötigt.

Natürlich sind die ersten die schwersten und wir hatten (wie du vermutlich auch) wenig Werbebudget am Anfang.

Selbst wenn du schneller bist als wir, bekommt dein allererster  Lead erst nach Wochen die erste Email von dir. Die Chance ist hoch, dass er dann nicht einmal mehr weiß wer du bist.

Deshalb, schick sofort Emails!

Kleiner Tipp: Leg eine kleine Autoresponder Serie an, die jeder neuer Lead durchläuft. Damit baust du eine Beziehung auf, bietest Mehrwert und positionierst dich. Ganz automatisch.

 

9. Du hast kein(e) eignen Produkt(e)

Du hast bis hier her alles richtig gemacht, hast Leser, bekommst Kommentare, hast Leads und schickst ihnen regelmäßig Emails, aber irgendwie läuft es finanziell gesehen trotzdem noch nicht so?

Dann erstmal von ganzem Herzen:

Herzlichen Glückwunsch!

Du bist vielen einen ganzen Schritt voraus und kannst echt stolz auf dich sein.

Doch ich kann auch verstehen, wenn du etwas frustriert bist, weil es sich auf deinem Konto noch nicht so richtig bemerkbar macht.

Das ist das Zeichen, das du jetzt an dein erstes Produkt denken darfst.

Pick dir ein Problem deiner Zielgruppe heraus. Überlege wie du es lösen kannst. Und schon hast du eine Idee für dein erstes eigenes Produkt.

Natürlich gehört noch etwas mehr dazu. Ausführlichere Infos dazu findest du hier.

 

Fazit:

Ich weiß, dass man sehr leicht in den Verteidigungsmodus wechseln kann, wenn man einen Text wie diesen liest.

Es tut weh darüber nachzudenken, dass die eigene Webseite, in die man doch so viele Stunden und Herzblut gesteckt hat, hässlich sein könnte.

Es gibt sogar wissenschaftliche Untersuchen dazu, dass Menschen etwas als viel wertvoller und schöner empfinden, wenn sie viel Zeit investiert haben.

Nur leider bringt dich das in deinem online Business überhaupt nicht weiter.

Wenn du mit den Augen deiner Zielgruppe dein Projekt analysierst, gewinnst du die allergrößten Einsichten.

Und wenn dir das schwer fällt, dann such dir jemanden, der das für dich macht und dir ehrliches Feedback gibt.

Und jetzt würde ich gerne von dir wissen:

Kommt dir einer der genannten Punkte bekannt vor? Baust du dir vielleicht noch keine Email Liste auf? Oder hast du in der Vergangenheit über alles und jeden geschrieben, bis du merktest, dass es nichts einbringt?

Und weil ich weiß, dass es schwer ist der erste zu sein, fang ich an:

Meine erste Webseite war furchtbar hässlich, die Headlines waren auf die schrecklichste Art und Weise auf SEO ausgerichtet, sie hatte kaum Besucher und wenn auch noch die falschen.

Wie du siehst, hab ich damals fast alles falsch gemacht. 😀

Als ich das alles einsah, öffnete mich für mich eine ganz neue Welt.

About the Author

2013 hat Alina ihren Job in der Gastronomie an den Nagel gehängt, weil sie raus aus dem Hamsterrad wollte und endlich ihr eigener Chef sein. Seitdem hat sie viele Wege ausprobiert um online Geld zu verdienen. Einige erfolgreich und einige weniger erfolgreich ;-) Es ist ihr eine Herzensangelegenheit Menschen, die sich ein profitables online Business aufbauen wollen, unter die Arme zu greifen.

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(6) Kommentare

andi wi 2016-03-29

Hey,
danke für die Tipps. Selber habe ich nun auch ein Blog gestartet wo ich mein Expertise in Sachen IT Technik ausleben kann. Eure Tipps werde ich aus euren allerersten Report umsetzten. Ich bin gespannt. Lieben Gruß

Antwort
    Alina 2016-03-30

    Hey Andi,

    cool! Ich wünsch dir viel Erfolg damit!

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Petra Haasmann 2016-03-30

Sehr treffend auf den Punkt gebracht, Alina :-) Ich denke, einer der Hauptpunkte der in manchen Köpfen noch rumspuckt ist der, dass ein Online-Business ganz einfach ohne viel Zutun aufgebaut und zum Laufen gebracht werden kann.

Anders kann ich mir z.B. Bannerwüsten auf einigen Seiten nicht erklären 😉

Dass es Zeit, Geduld und Strategie braucht ist vielen fremd. Und genau da liegt der Unterschied ob man nun mit seinem Online-Business gutes Geld verdient oder eben nicht.

Liebe Grüße
Petra

Antwort
    Alina 2016-03-30

    Hey Petra,

    da geb ich dir zu 100% Recht!

    Vor allem braucht man viel Durchhaltevermögen :-)

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Thomas 2016-03-30

Also Punkt 3 da habe ich auch eine Zeit gebraucht das ich hier Konsequent geblieben, denn man hat ja so „viele Ideen“ – Ich glaube das kennen viele hier auch.

Bzgl. Punkt 9 finde ich es nicht so schlimm kein eigenes Produkt zu haben, es gibt ja auch Affiliate Programme. Man sollte hier nur selber getestet Produkte anbieten das finde ich viel wichtiger.

Aber sollte man auch ein eigenes Produkt haben hebt das den Expertenstatus in diesem Bereich gewaltig sofern man was vernünftiges liefert. Ich muss ja hier wieder das Thema Outsourcing ins Spiel bringen denn man kann ja auch ein Produkt produzieren oder erstellen lassen. Somit kann man zu 90% sicher sein das man zumindest ein eignes Produkt nach seinen Vorstellungen fertig hat zu einer definierten Deadline!

Arbeite weniger & Outsource mehr!
Thomas

Antwort
    Alina 2016-03-30

    Hi Thomas,

    Affiliate Produkte sind super, allerdings bringen eigene Produkte einen noch einen Schritt weiter. Wie du schon sagtest, baut es den Expertenstatus aus. Zusätzlich erhöht man das Vertrauen des Käufers in einen selbst (ein gutes Produkt natürlich vorausgesetzt). Außerdem kann man mit einem eigenen Produkt auch passiv Geld verdienen, in dem es andere Affiliates für einen bewerben.

    Was das Outsourcen angeht, bin ich da bei eigenen Produkten etwas skeptisch. Gerade wenn man einen eigenen Blog mit eigenen Texten pflegt. Es ist nahezu unmöglich jemanden zu finden, der ganz genauso schreibt wie man selbst. Regelmäßige Leser werden es merken, wenn man das Produkt nicht selbst geschrieben hat. Das wäre ein dickes Minus im Vertrauenskonto.

    Und Video Kurs kann man natürlich nicht outsourcen 😉

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
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