Wie viel kostet mich ein Blog Business?

By Alina | Geld im Internet verdienen

Jan 13

wie viel kostet ein blogDas tolle und einmalige an einem Blog Business ist, dass du mit wenigen bis gar keinen Kosten von deiner Couch aus Geld verdienen kannst.

Darüber haben wir schon des Öfteren geschrieben.

Aber mit wie vielen Euros musst du ganz genau rechnen?

Das kostet dich ein Blog Business wirklich

Natürlich ist es auch beim Blog Business, wie bei allen anderen Dingen auch – es kommt drauf an, welche Ansprüche du hast.

Deshalb unterteile ich jeden wichtigen Aspekt eines online Business in verschiedene Preiskategorien.

Der Einstieg ins Bloggen

Ein Blog Business wäre nichts ohne was?

Richtig, einen Blog natürlich!

Aber was kostet ein Blog eigentlich?

Das CMS – dein Blog Betriebssystem

Wenn du kein Programmierer bist, dann solltest du deinen Blog mit Hilfe eines CMS (Content Management System) aufsetzen. Unsere Empfehlung ist ganz klar WordPress, auch wenn wir mit Joomla angefangen haben.

Es gibt zwei verschiedene WordPress(WordPresses? Wie ist die Mehrzahl 😀 ), WordPress.org und WordPress.com. Die Unterschiede zwischen beiden habe ich in diesem Beitrag schon ausführlich behandelt.

Die kostenlose Variante

Solltest du mit gar keinen Kosten beginnen wollen, dann entscheide dich für WordPress.com. Das geht schnell, ist superduper einfach und kostet nichts.

Möchtest du aber ein richtiges Blog Business aufbauen, von dem du auch leben kannst, dann entscheide dich von Anfang an für WordPress.org.

Die geringe Kosten Variante

Das eigentliche CMS, welches du auf WordPress.org bekommst, ist kostenlos. Aber um einen WordPress.org Blog online stellen zu können benötigst du einen Hoster.

Es gibt sehr günstige Hoster für 1€ pro Monat, mittelpreisige und sehr teure. Wie bei fast allen Dingen. 😉

Wir empfehlen ganz klar All-Inkl. Den Hoster nutzen wir selbst seit Jahren und sind super zufrieden. Das kleinste Hosting Paket kostet dich 4,95€ pro Monat und du kannst 3 Domains damit erstellen.

Es lohnt sich auf jeden Fall in einen vernünftigen Hoster, wie All-Inkl zu investieren, da dir dadurch viel Ärger erspart bleibt.

Wir haben mittlerweile All-Inkl Premium für 9,95€ pro Monat und 10 inkl. Domains.

Das Theme – dein Blog Design

Um einen erfolgreichen Blog zu haben benötigst du, neben guten Texten, ein stylisches Design.

Für das Design deines Blogs ist ein Theme zuständig. Themes gibt es tausendfach im Netz.

Die kostenlose Variante

Es gibt einen ganzen Haufen kostenloser Themes. Wir würden allerdings davon abraten. Viele werden nicht mehr gepflegt, sind nicht mobile response (das heißt deine Leser können sie nicht vernünftig auf ihren Smartphones ansehen), schlecht programmiert oder sind Spamschleudern.

Die geringe Kosten Variante

Unser erstes Premium Theme hatten wir von MyThemeShop. Es kostet 59$ (ca. 54€) und hat uns lange Zeit gute Dienste geleistet.

Die high-end Variante

Mittlerweile nutzen wir ein Thrive Theme und sind super glücklich damit. Da wir das komplette Paket von Thrive haben, welches 120$ (ca. 110€) pro Jahr kostet, zähle ich das jetzt mal als high-end Variante.

Das Theme ist fast genauso wichtig, wie die Domain deines Blogs. Beide begleiten dich (hoffentlich) über Jahre. Deshalb solltest du dir bei beiden ausreichend Gedanken machen und eine kleine Recherche- und Bedenkzeit einplanen.

Die Plugins – deine kleinen, großen Helfer

Du möchtest ein richtiges Business aus deinem Blog machen, deshalb reicht bloggen alleine nicht aus. Denn nur durchs reine bloggen verdienst du nichts.

Um aus deinem Blog ein Business zu machen, solltest du dir von Anfang an eine Email Liste aufbauen. Denn dann hast du Interessenten, die du sobald du ein eigenes Produkt hast, schnell, unkompliziert und ohne weitere Kosten auf dein Angebot aufmerksam machen kannst. Dadurch hast du sehr wahrscheinlich sofort Verkäufe. Ohne Email Liste müsstest du, nachdem dein Produkt fertig ist, Interessenten dafür suchen. Und das ist aufwendig, kostet entweder viel Zeit oder Geld, meistens aber beides.

Zusätzlich hilft dir deine Interessenten Gruppe sogar das perfekte Produkt für sie aufzubauen, welches sie gerne von dir kaufen werden.

Es gibt noch unglaublich viele andere Gründe, warum du von Anfang an eine Email Liste aufbauen solltest, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

Merk dir einfach eins:

Fang sofort an mit dem Listen Aufbau!

Um das machen zu können, benötigst du ein (besser noch mehrere) Email Eintragefeld(er).

Die kostenlose Variante

Ja, es gibt solche Plugins sogar kostenlos. Zu Beginn dieses Blogs habe ich einige getestet. Keins hat mich wirklich überzeugt, deshalb kann ich dir keins wirklich empfehlen. Du findest sie hier.

Die geringe Kosten Variante

Kennst du Envato?

Diese Seite solltest du dir unbedingt merken. Da gibt es quasi alles, was das Blogger, Youtuber, online Marketer Herz begehrt. Und noch einiges mehr. 😉

Auf Envato findest du also natürlich auch eine Menge Email Eintrage Plugins.

Die high-end Variante

Wie solltest es anders sein, auch hier verwenden wir ein Plugin von Thrive.

Irgendwie scheint dieser Beitrag zu einer Lobeshymne auf Thrive zu werden :-D. Aber das liegt nur daran, dass wir alle Produkte im täglichen Gebrauch haben und wirklich davon überzeugt sind.

Das Email Eintrage Formular von Thrive schimpft sich Thrive Leads (Hybrid Connect ist der Vorgänger).

In unserem Jahresabo ist es enthalten (wie alle Produkte von Thrive). Wenn du es einzeln kaufst darfst du 67$ (ca. 62€) investieren.

Wenn du direkt so richtig durchstarten willst mit dem Sammeln von Email Adressen, dann solltest du dir ein Landing Page Tool zulegen.

Mit Landing Pages erreichst du eine höhere Eintrage Rate bei derselben Besucherzahl.

Kurz und knapp gesagt: von deinen Besuchern tragen sich mehr ein.

Warum ist das so?

Eine Landing Page macht nichts anderes, als dem Besucher glasklar zu zeigen:

Trag dich ein und du erhältst kostenlos XYZ!

XYZ kann ein Report, ein Video Kurs, ein Email Coaching, ein Video und vieles mehr sein. Dieses „etwas“ wird auch Freebie oder Leadmagnet genannt.

Nur das und nichts anderes ist auf einer Landing Page. Keine Navigation (außer Impressum im Footer), keine Blog Beiträge, nichts was vom kostenlosen Angebot ablenkt.

Es gibt verschiedene Tools, mit denen du solche Seiten erstellen kannst. Wir haben zu Beginn OptimizePress2 genutzt und sind sehr lange sehr zufrieden damit gewesen.

Mittlerweile nutzen wir… rate mal 😉 … genau ein Thrive Plugin 😀

Mit Thrive Landing Pages sind alle unsere Landing Pages, Sales Pages und Dankes Seiten aufgebaut. In meinen Augen kann man aktuell so einfach und schnell wie mit Thrive, keine schöneren Landing Pages aufsetzen.

Keine Email Liste ohne Email Marketing Anbieter

Okay, bevor du jetzt anfängst deinen Blog mit Eintrage Feldern voll zu klatschen – Stop! Denn ohne eine weitere Komponente funktioniert das Ganze nicht. Die Email Adressen müssen schließlich irgendwo hin gehen, damit du deine Leads auch anschreiben kannst.

Deshalb benötigst du einen Email Marketing Anbieter.

Die kostenlose Variante

Mit MailChimp gibt es auch bei dieser Komponente eine kostenlose Möglichkeit. Nachteil von MailChimp ist auf jeden Fall, dass du kostenlos keine Autoresponder nutzen kannst, sondern nur Newsletter. Damit fällt ein Email Coaching als Freebie schon mal flach.

Aber auch sonst sind Autoresponder ein sehr gutes Werkzeug und sollten früher oder später unbedingt genutzt werden. Doch für den Anfang ist MailChimp nicht schlecht, weil es definitiv besser als kein Email Marketing ist.

Die geringe Kosten Variante

Zusätzlich zu unserem Haupt Email Marketing System habe ich mal eine Zeitlang GetResponse getestet. Es ist etwas günstiger mit 12€ pro Monat und tut was es soll. Ich kann es jedem empfehlen, der ein professionelles System möchte, noch nicht über 1.000 Leads hat und nicht viel Geld ausgeben möchte.

Die high-end Variante

Wir haben uns von Anfang an für Klick-Tipp entschieden. Es bietet einige Vorteile, die bis jetzt nur dieses System hat.

Zum einen hat es reibungslose Schnittstellen zu Digistore24 (unserem Zahlungsanbieter) und zu Digimember (unserem Mitgliedersystem). Außerdem hat es ein Tag basiertes System, das selektieren der Leads sehr genau zulässt.

Einfach gesagt bekommt dadurch niemand ein Angebot zugeschickt zu einem Produkt, das er schon gekauft hat. Das ist wirklich nützlich um deine Empfänger nicht zu verärgern.

Klick-Tipp ist etwas teuer mit 27€ für Einsteiger. Wenn du mehrere Produkte anlegen willst, dann benötigst du allerdings eine höhere Version.

Wir nutzen mittlerweile Deluxe, was mit 67€ pro Monat gerade zu Beginn echt nicht wenig ist, aber dafür bekommst du den Splittest Club kostenlos dazu.

Und das ist ein Tool, welches du auf jeden Fall nutzen solltest. Es gehört für mich nicht zur Grundausstattung, aber definitiv zur Fortgeschrittenenausstattung.

Fazit

Einen Blog starten und zu betreiben ist wirklich günstig. Aber wenn du etwas mehr willst, weil du auch etwas mehr als ein einfacher Blogger verdienen möchtest, dann darfst du schon mit einigen Investitionen rechnen.

Natürlich brauchst und solltest du nicht direkt in allen Bereichen die high-end Variante von Anfang an wählen.

Ich wollte dir mit diesem Beitrag nur zeigen, dass du auf jeden Fall auf lange Sicht gesehen mit einigen Ausgaben rechnen darfst.

Außerdem werden wir sehr häufig gefragt: Was kostet ein Blog Business genau?

Und es wurde Zeit für eine ausführliche Antwort ;-).

Jetzt würde ich gerne von dir wissen:

Wieviel Geld bist du bereit zu Beginn monatlich in dein Blog Business zu investieren?

Oder wenn du bereits eines betreibst: Wieviel hast du anfangs monatlich investiert?

Und weil man ja so schön sagt „Ladys first“, fang ich mal an. 😉

Unsere anfänglichen Blog Business Investitionen (mittlerweile sind diese höher 😉 ):

  • Hosting 4,99€ pro Monat
  • Theme 59$ einmalig
  • Hibrid Connect (Vorgänger von Thrive Leads) 67$ einmalig
  • Klick-Tipp Standard 27€ monatlich
  • OptimizePress2 99$ einmalig

= 238,99€ im ersten Monat und jeden Monat weiteren 31,99€

About the Author

2013 hat Alina ihren Job in der Gastronomie an den Nagel gehängt, weil sie raus aus dem Hamsterrad wollte und endlich ihr eigener Chef sein. Seitdem hat sie viele Wege ausprobiert um online Geld zu verdienen. Einige erfolgreich und einige weniger erfolgreich ;-) Es ist ihr eine Herzensangelegenheit Menschen, die sich ein profitables online Business aufbauen wollen, unter die Arme zu greifen.

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(6) Kommentare

Steffi 2016-01-14

Hallo Alina,

ich habe mich für die mittlere Variante entscheiden.
Ich finde ein eigenes Hosting wichtig und WordPress ist einfach genial – genial einfach!
Es macht wirklich Spaß damit zu arbeiten.

Vielleicht könnt Ihr mal einen Artikel zu den Plugins schreiben, die Ihr so verwendet. Das würde mich sehr interessieren. Die Auswahl erschlägt einen ja ziemlich.

Steffi

Antwort
    Alina 2016-01-17

    Hi Steffi,

    sehr gut!
    Ja ein eigenes Hosting halte ich auch für sehr, sehr wichtig!
    Und WordPress möchte ich auch nicht mehr missen 🙂

    Danke für den Vorschlag! Das werden wir auf jeden Fall machen.
    Ich kenn das nämlich auch sehr gut. Jedes Mal wenn ich ein neues Plugin suche erschlägt es mich aufs Neue 😀

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Perisan 2016-01-17

Ich würde am Anfang nur die kostenlosen Plugins von WordPress nutzen für den Aufbau einer E-Mail-Liste nutzen. Bis man so ungefährlich 300 E-Mail Adressen gesammelt hat. Ab dann lohnt es sich wirklich auch auf kostenpflichtiges Tool zu wechseln, die mehr bieten – vor allem Auswertungsmöglichkeiten.

Antwort
    Alina 2016-01-17

    Hi Perisan,

    ich geb dir recht, das ist eine gute Strategie.
    Allerdings bin ich der Meinung, dass man viel Zeit damit verschwendet sich ständig in neue Tools einzuarbeiten. Außerdem funktionieren die kostenlosen meistens nicht so reibungslos, wie die premium Tools.

    Ich denke, man sollte es von Tool zu Tool abwägen.

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
andi 2016-01-20

Hey, nett beschrieben.
Für mich ist ein Blog eher ein Marketing Kanal um eine Zielgruppe zu erreichen.
Eine von vielen.
Wie YouTube, Instagram und vieles mehr. Viele denken immer mit einen Blog kann man schnell viel Geld verdienen.

Leider gehört dahinter viel mehr. Man sollte sich erstmal eine „Fanbase“ aufbauen , guten Content liefern. Eigendlich genau wie crazy4m. Und bis dahin halten die wenigsten durch.

Gruß und macht weiter so.

Antwort
    Alina 2016-01-20

    Hey Andi,

    richtig, nur mit einem Blog alleine wird es schwierig mit dem Geld verdienen.

    Und Durchhalten ist einer der wichtigsten Faktoren für Erfolg.

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
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