Mit diesen 4 Tools lieferst du Video Kurse einfach und automatisiert aus

By Alina | digitale Produkte

Mrz 08

Videokurs-verkaufen-automatischDu hast tagelang, wochenlange, monatelang daran gearbeitet.

Viel Arbeit und Zeit investiert.

Und endlich ist er fertig.

Dein erster Video Kurs.

Doch bevor du die Lorbeeren für deine Arbeit ernten kannst, steht noch eine wichtige Frage im Raum:

Wie liefere ich meinen Video Kurs automatisiert aus?

Und genau diese Frage hat mir bei unserem WordPress Quick’n Easy Video Kurs auch große Kopfschmerzen bereitet. Ich habe tagelang Tools, Plugins und Videoplattformen verglichen, um die beste Lösung für uns und unsere Kunden zu finden.

Einige Dinge waren mir bei meinen Recherchen besonders wichtig:

  • Das System sollte automatisiert arbeiten, damit ich nicht jeden Zugang einzeln und händisch an die Kunden schicken muss.
  • Alle Komponenten sollten für den Kunden auf Deutsch sein, da viele nicht so sicher im Englischen sind.
  • Es sollte reproduzierbar sein, damit ich zukünftige Video Kurse einfach einfügen kann.
  • Alle Komponenten sollten reibungslos und ohne Probleme mit unserem Email Marketing Anbieter zusammen arbeiten.
  • Das komplette System sollte möglichst sicher sein, damit niemand Zugriff aufs Produkt erhält, der es nicht gekauft hat.

Und ich kann dir sagen, es war gar nicht so leicht sich bei der riesigen Auswahl an Möglichkeiten zu entscheiden.

Aber nach mittlerweile fast einem halben Jahr, kann ich sagen, dass ich mich damals für die richtigen Komponenten entschieden habe.

Mit diesen 4 Komponenten bekommen deine Kunden automatisch dein digitales Produkt (+ 1 Bonus Komponente)

Als allererstes benötigst du einen Zahlungsanbieter.

Über diesen können deine Kunden das Produkt mit ihrer gewünschten Zahlungsart bezahlen. Zusätzlich erhalten sie dort auch automatisch eine Rechnung für das gekaufte Produkt.

Es ist sehr wichtig, dass der Zahlungsanbieter seriös ist und diese Seriosität auch ausstrahlt. Dafür macht es bei deutschsprachigen Produkten natürlich Sinn, wenn die Seiten des Zahlungsanbieters auf Deutsch sind.

Wir haben uns für den Zahlungsanbieter Digistore24 entschieden.

Als zweites benötigst du einen Platz auf dem deine Videos gespeichert sind

Du kannst die Videos auch auf deiner Webseite speichern, allerdings sprechen einige Faktoren dagegen:

  • Die Webseite würde langsamer laden.
  • Nicht alle Browser können dasselbe Datei Format erkennen. Dadurch müsstest du das Video in verschiedenen Datei Formaten haben (MP4, OGV-Format).
  • Videos verbrauchen viel Speicherplatz auf deinem Server, vor allem HD-Videos. Du würdest höchstwahrscheinlich ein teureres Hosting Paket benötigen. (Alleine unser WordPress Video Kurs benötigt fast 3 GB Speicherplatz)

Aus all diesen Gründen macht es Sinn die Videos woanders hochzuladen und dann nur noch auf der Webseite einzubinden.

Für uns bietet, damals wie heute, Vimeo das beste Preis-Leistungsverhältnis.

Wir haben das Plus Paket und zahlen 49,95€ für ein ganzes Jahr, dafür sehen unsere Kunden keine Werbung, der Player lässt sich so anpassen, wie wir es benötigen und unsere Videos können nur auf den von uns angegeben Webseiten angesehen und eingebunden werden.

Du kannst deine Videos auch kostenlos auf YouTube hochladen, allerdings haben wir uns damals bewusst dagegen entschieden, da es einige Vorteile von Vimeo nicht bieten konnte. (Was man bei einem kostenlosen System auch nicht erwarten kann 😉 ).

Ein anderes cooles System ist Wistia. Es bietet um einiges umfangreichere Funktionen und Statistiken als Vimeo, welche aber für einen bezahlten Kurs für uns nicht relevant sind. Zusätzlich würde es uns monatlich $100 kosten, was uns für unser erstes Produkt etwas übertrieben erschien 😉 .

Als drittes brauchst du einen Ort, an dem deine Kunden auf das Produkt zugreifen können.

Dafür kam für uns nur ein System in Frage – WordPress.

Auf einer selbstgehosteten Webseite kannst du eine tolle Menü Struktur anlegen, deine Videos schön präsentieren und weiterführende Links sowie extra Downloads wunderbar einbinden.

Du kannst natürlich deinen Hauptblog (über den du auch das Produkt vermarktest) nutzen, um dein Produkt auszuliefern.

Wir haben uns allerdings dagegen entschieden und eine extra Domain angemeldet – crazy4marketing-member.de.

Dadurch haben wir unsere Inhalte schön von unseren Produkten getrennt, was uns eine gute Übersicht garantiert und zusätzlich unseren Hauptblog nicht unnötig verlangsamt.

Auf unserer Member-Webseite haben wir, wie auf diesem Blog, das Theme Pressive von Thrive Themes installiert. Es bietet tolle Mitglieder Spezials, wie zum Beispiel eine personalisierte Willkommensnachricht, die den User immer zur Lektion leidet, die er sich zuletzt angesehen hat:

Thrive_Theme_Mitglieder_Willkommens_Nachricht

Auch eine Favoriten Funktion gibt es, mit der sich User Lektionen markieren können um später besser darauf zurückzugreifen. Sowie eine Checkmark Funktion (Menschen lieben es etwas abzuhaken, wenn sie es erledigt haben 😉 ):

Favoriten_Funktion_Thrive_Themes

Und zu guter Letzt musst du deine Inhalte schützen.

Ein bezahlter Kurs macht wenig sinn, wenn jeder die Inhalte (auch ohne zu bezahlen) aufrufen kann.

Mit Vimeo können wir zwar ausschließen, dass die Videos auf Vimeo selbst angesehen werden können oder auf fremden Blogs. Allerdings können wir nicht bestimmen, wer die Videos sehen kann.

Wobei, das stimmt nicht so ganz. Wir haben die Möglichkeit, alle Videos mit einem Passwort zu versehen. Aber es wäre extrem nervig, jedes Mal bevor man ein Video abspielen kann, ein Passwort eingeben zu müssen.

Deshalb schützen wir einfach die komplette Webseite mit einem Passwort.

Ich muss gestehen, dieser Punkt hat mir die meisten Kopfschmerzen bereitet. Es gibt einfach unglaublich viele Tools, die einem genau diese Funktion bieten, allerdings unterscheiden sie sich extrem in der Bedienbarkeit, im Funktionsumfang und im Preis.

Schlussendlich fiel die Wahl auf das Plugin Digimember2.

  • Aus einigen verschiedenen Gründen:
  • Es funktioniert von Haus aus sehr gut mit unserem Email Marketing Anbieter.
  • Es lässt sich einfach und ohne Problem mit Digistore24 verbinden.
  • Es ermöglicht auch einen kostenlosen Kurs auszuliefern.
  • Man kann Aktionsbasierte Autoresponder anlegen. (Der Kunde schaut sich ein bestimmtes Video an und bekommt eine passende Email dazu geschickt)
  • Es ist komplett auf Deutsch, sowohl im Frondend, als auch im Backend.
  • Der Support und auch die Dokumentation sind auf Deutsch.
  • Und der wichtigste Punkt: Es ist super einfach zu bedienen!

Nach dem Kauf von einem Produkt bekommt Digimember über die Verbindung zu Digistore24 bescheid. Es wird automatisch ein Konto für den Kunden angelegt und er bekommt eine Email mit seinen Zugangsdaten zugeschickt. Nun kann er sich jederzeit einloggen und nur die für ihn freigeschalteten Inhalte ansehen.

Somit lassen sich auch mehrere Produkte über eine Webseite ausliefern. Mit dem großen Vorteil, dass die Kunden alle Produkte an einem Ort finden und nur ein Passwort für alle benötigen.

Allerdings muss ich zugeben, es ist (gerade am für den Anfang) mit 247€ jährlich eine kleine Investition. Bei monatlicher Zahlung kostet es 27€ pro Monat.

Aber nichts desto trotz hat sich die Investition mehr als gelohnt und mir extrem viele Nerven gespart. (Ich hatte vorher auch einige kostenlose Plugins getestet, an denen ich mir tagelang die Zähne ausgebissen habe.)

Die Bonus Komponente, die alle anderen perfekt mit einander verbindet ist..

..Klick-Tipp.

Mit dem Email Marketing System Klick-Tipp kannst du einfach das meiste aus Digimember2 herausholen. Viele Funktionen wie Aktionsbasierte Autoresponder oder die AutoJoin Funktion stehen nur in Verbindung mit Klick-Tipp zur Verfügung.

Zusätzlich besteht natürlich zwischen Klick-Tipp und Digistore24 eine Verbindung. Dadurch werden alle Kunden mit dem entsprechendem Tag versehen und weiteres Email Marketing wird viel Zielgerichteter.

Fazit

Wenn du ein digitales Produkt verkaufen möchtest, dann benötigst du ein System, das es automatisch und sicher ausliefert.

Denn es jedem Kunden einzeln zuzuschicken, würde die Vorteile von einem digitalen Produkt zunichte machen.

Wir haben für uns das perfekte Team für diese Arbeit aus folgenden Komponenten aufgestellt:

Der Zahlungsanbieter – Digistore24

Der Video Hoster – Vimeo

Die Mitglieder Seite ist aufgebaut mit – WordPress und Thrive

Der Zugang zu den Inhalten wird geregelt von – Digimember

+ Der weitere Kundenkontakt wird realisiert durch – Klick-Tipp

About the Author

2013 hat Alina ihren Job in der Gastronomie an den Nagel gehängt, weil sie raus aus dem Hamsterrad wollte und endlich ihr eigener Chef sein. Seitdem hat sie viele Wege ausprobiert um online Geld zu verdienen. Einige erfolgreich und einige weniger erfolgreich ;-) Es ist ihr eine Herzensangelegenheit Menschen, die sich ein profitables online Business aufbauen wollen, unter die Arme zu greifen.

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(6) Kommentare

guido 2016-03-12

Hi Alina,

danke für den Beitrag.

Welche Software hast du denn verwendet zur Erstellung des Videokurses?
Danke Guido

Antwort
    Alina 2016-03-12

    Hey Guido,

    meinst du die reine Erstellung der Videos? Die haben wir mit Camtasia aufgenommen, bearbeitet und produziert.

    Die Folien, in den Erklärungsvideos, sind mit Google Drive erstellt.

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort
Thomas 2016-03-12

Hallo Alina,

echt coller Artikel. Hier noch ein paar Punkte/Fragen:

– Euer Link zu http://www.crazy4marketing-members.de/ funktioniert nicht. Gibts da einen Grund dafür?

– Wie Ihr das mit Vimeo, Digistore24, Digimember realisiert habt finde ich echt cool.
– Warum habt ihr den Kurs nicht generell auf einer Kurs Plattform gehostet?

– Was Ihr und viele anderen mit Klicktipp haben versteh ich noch immer nicht zwei Anbieter (Getresponse,Active Campaign) sind einiges günstiger und in verbindungen mit Webinaren ist Getresponse besser und bei den Tagging und Abläufen Active campaign beide bieten viel mehr als Klicktipp liegen bei 9-12 Euro monatlich. Klicktipp verlangt 27€ und das ohne Splittest welches bei den beiden genannten und vielen anderen Standard ist. Irgendwie kommt mir vor hält jeder daran fest wegen der Affilitate Vergütung.

Arbeitet weniger & Outsourcest mehr!
Thomas

Antwort
    Alina 2016-03-14

    Hi Thomas,

    danke :-)

    Ja, gibt’s. Der Link war falsch 😀 Danke für den Hinweis!

    Wir wollen die Kontrolle über alle Seiten des Kurses haben, um das Design und den Aufbau unserem Branding anpassen zu können. Zusätzlich können wir so Aktionsbasierte Autoresponder einsetzen. Soweit ich weiß wäre das mit Kurs Plattformen nicht gegangen.

    Was Klick-Tipp angeht: Also an der Affiliate Vergütung liegt es definitiv nicht (ich kann da aber nur für uns sprechen). Andere Anbieter bieten auch Affiliate Marketing 😉 .
    Aber ich geb dir Recht, Klick-Tipp ist gerade für kleine Listen ziemlich teuer (wir haben schon ziemlich früh zu Deluxe gewechselt, was 67€ pro Monat kostet).

    Active Campaign hab ich mir auch schon mal angesehen und es sieht viel versprechend aus. Und Getresponse empfehle ich immer für diejenigen, die sich gerade eine Liste aufbauen wollen, da es für kleine Listen ziemlich günstig ist und viel bietet.

    Allerdings sind wir mittlerweile in einer Listen Größe, bei der sich die Preise nicht mehr viel tun.

    Zusätzlich kommt hinzu, dass wir direkt mit Klick-Tipp begonnen haben und eine Umstellung sehr viel Zeit fressen würde und das obwohl es sich finanziell nicht mehr lohnen würde.

    Und last but not least, es arbeitet einfach super gut und sehr einfach mit den Tools Digistore24, Digimember und Thrive zusammen und ist komplett auf Deutsch.

    Generell ist es aber so, das es, gerade für Anfänger keinen großen Unterschied macht welches System man nutzt. Wichtig ist, dass man überhaupt eins nutzt und regelmäßig Emails sendet.

    Alle coolen, funky Funktionen nutzt man am Anfang eh nicht, da man sich erst einmal mit den Grundlagen beschäftigt. Wenn man dann soweit ist, dass sich das Email Marketing richtig lohnt, dann sollte man auch überlegen, ob man mehr Geld darein investieren möchte. Da man bei vielen Systemen in den teureren Paketen einfach mehr geboten bekommt.

    In welches System man dann investiert, ist dann eigentlich egal, Hauptsache es funktioniert für einen selbst. Und man hopst nicht ständig zwischen den Systemen hin und her, dann das kostet unnötig Zeit.
    Uns hat damals einfach die Tagging Funktion gut gefallen und wir sind sehr gut mit Klick-Tipp zurechtgekommen, was auch heute noch der Fall ist.

    Ich hoffe, das hilft dir weiter :-)

    Liebe Grüße,
    Alina

    Antwort

Liebe Alina
vielen Dank für den wertvollen Artikel.DAS ist der Weg .Wirklich hilfreich.Aus der Praxis für die Praxis….

Beste Grüße

Johann A. Bonhage

P.s. wie binde ich eigentlich meinen Gravatar ein?

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