4 geniale Plugins die deine Amazon Einnahmen hoch skalieren

By Kevin | Affiliate Marketing

Mrz 24

wordpress-plugin-amazon-partnerprogrammWer mit dem Amazon Partnerprogramm arbeitet weiß sicherlich auch, dass es mitunter mühselig sein kann, ständig Werbemittel oder Affiliate Links von Hand einzubauen.

Das ist besonders dann sehr zeitaufwändig, wenn man nicht gerade eine Nischenseite (einmal aufsetzen und fertig) betreibt, sondern einen Blog täglich mit Infos füttert.

Um sich das Ganze etwas zu vereinfachen, hat man die Möglichkeit auf verschiedenste Plugins zurück zu greifen.

Allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass es nicht unbedingt immer Sinn macht, sich auf Plugins zu verlassen. Gerade wenn man nur eine kleine Nischenseite betreibt oder auf seinem Blog eher seltener mit Amazon Affiliate Links arbeitet, muss ein Plugin nicht unbedingt sein.

Bei großen Projekten allerdings wie zB ein Affiliate Shop, größere Blogs, Foren etc. würde es aber durchaus Sinn machen, entsprechende Plugins zu nutzen.

Vor und Nachteile von Plugins

Neben etlichen Vorteilen gibt es leider auch immer einige Nachteile die man mit berücksichtigen sollte.

Der größte Vorteil ist natürlich das Thema Zeit. Durch den Einsatz von einem Plugin spart man sich unter Umständen mehre Stunden pro Woche oder pro Monat ein und der Gesamte Prozess vom Einbinden der Werbemittel wird extrem vereinfacht.

Der größte Nachteil dagegen ist die Abhängigkeit eines Plugins. Angenommen man bestückt seine Blog Beiträge mit einem Shortcode der nur in Verbindung mit einem bestimmten Amazon Plugin funktioniert. Das Schlimmste was nun eintreffen kann ist, dass das Plugin nicht mehr supportet wird oder dass es durch ein neues Update nicht mehr mit anderen Komponenten deiner Website zusammenarbeitet.

Hier sollte man für sich selbst abwägen, ob man eines nutzen möchte oder lieber nicht.

1. Amazon Simple Admin

Amazon Simple Admin ist wie der Name schon verrät, eine simple und einfache Lösung, um Produkte in Beiträgen oder auf Seiten unterzubringen.

Amazon vergibt jedem seiner Produkte eine sogenannte Asin Nummer (ähnlich der EAN Nummer).

Mit dem Plugin hat man nun die Möglichkeit, einen Shortcode ([asa]ASIN[/asa]) in seinen Beitrag einzubinden und das Wort „ASIN“ einfach durch die entsprechende ASIN Nummer zu ersetzen.

Die Nummer findet man übrigens auf der Amazon Produktseite jedes Produktes.

ASIN_auf_Amazon

Ausgespielt wird jetzt ein „Produktkasten“ mit Produktnamen, Preis, Bewertungen etc.

amazonsimpleadmin_Beispiel

Diese Methode funktioniert um einiges schneller als die Standard Art Amazon Werbemittel zu erstellen. Zudem, hat man relativ schnell eine kleine Produktübersicht von zB. 15 Produkten unter einem Beitrag erstellt.

Es können Übrigens sämtliche internationale ASIN Nummern von Amazon verwendet werden.

Damit man damit auch Geld verdient, hat man die Möglichkeit, seine Affiliate Id´s in den Plugin Einstellungen unter zu bringen. Somit wird jedes Produkt automatisch mit deinem Affiliate Link versehen.

Das Ganze nochmal verdeutlicht:

Step 1 – Plugin installieren

Step 2 – In den Plugin Einstellungen die eigenen Amazon Affiliate Id´s eintragen

Step 3 – Shortcode in einen Beitrag einbauen

Step 4 – An der Stelle der ASIN Nummer die gewünschte ASIN eingeben

Step 5 – Das Plugin erstellt dir automatisch den oben gezeigten Kasten inklusive deiner Affiliate Id.

2. Woocommerce

Mit Woocommerce hast du die Möglichkeit, deinen eigenen Online Shop zu kreieren. Woocommerce funktioniert nicht nur für eigene Produkte, sondern lässt sich auch wunderbar als Affiliate Shop um modellieren.

Wir empfehlen allerdings, dass man sich einen Shop neben dem eigentlichen Blog (als Ergänzung) aufbaut. Einer reiner Shop ist relativ schwierig profitabel zu bekommen. Darum sollte man immer einen Blog drum herum haben, wo man weiterhin informative Artikel schreibt.

Wenn du in einer großen Nische unterwegs bist und viele Produkte hast, die du deinen Lesern empfehlen würdest, dann bietet sich ein kleiner Affiliate Shop auf jeden Fall an. Auch für eine reine Nischenseite könnte ein kleiner Shop nebendran ein nettes Zusatzfeature sein.

3. Woozone

Woozone ist sozusagen eine Erweiterung zu Woocommerce. Woozone kostet allerdings einmalig 34$.

Der Vorteil dieses Plugins ist aber enorm. Wir haben es selbst schon seit knapp einem Jahr im Einsatz.

Mit Woozone kannst du automatisch Produkte von Amazon in Woocommerce übertragen.

Durch eine interne Produktsuche suchst du zB nach einem Keyword – sagen wir „Apple IPhone“. Nun zeigt dir das Plugin alle Suchergebnisse von Amazon an, die zum Keyword Apple IPhone passen. Nun hast du die Möglichkeit gleiche tausende Produkte auf einen Schlag in deinen Woocommerce Shop zu importieren. Deine Affiliate ID wird automatisch an jeden Produktlink angeknüpft.

Du brauchst also wirklich nicht viel tun und kannst dir innerhalb von einem einzigen Tag einen Affiliate Shop mit mehreren tausend Produkten erstellen.

Das Ganze funktioniert recht einfach über eine sogenannte API Schnittstelle. Die benötigte API Nummer bekommst du bei Amazon selbst (Developer).

Über diese API Schnittstelle zieht sich das Plugin alle möglichen Daten eines Produktes wie zB das Produktbild, eine Produktbeschreibung, Produktmerkmale und auch den Preis, der immer (zB 1x am Tag) aktualisiert wird.

4. Affiliate Booster

Der Affiliate Booster bietet dir eine super Ergänzung zu Review Beiträgen, Nischenseiten oder ähnliches. Mit diesem sehr nützlichen Plugin kannst du im Handumdrehen einen Preisvergleich erstellen, der deinen Besuchern die Kaufentscheidung vereinfacht.

In der Regel ist es so (besonders wenn es sich um etwas teurere Produkte handelt), das man Preise im Internet miteinander vergleicht. Vielleicht kann man ja bei Händler X doch noch ein paar Euros einsparen. Super wäre es doch, wenn du deinem Besucher gleich einen Preisvergleich mit den wichtigsten Händlern bieten könntest, oder?

Somit kann dein Leser direkt bei dir vergleichen, muss sich nicht mehr woanders umschauen und kauft das Produkt eher bei dir bzw. über deinen Preisvergleich und nicht woanders. Das steigt natürlich enorm deine Umsätze.

Der Affiliate Booster arbeitet neben Amazon auch noch mit Affilinet, Bellboon, Zanox und weiteren Netzwerken per CSV Anbindung zusammen.

Fazit

Es gibt viele Plugins die man mal ausprobieren könnte.

Die oben genannten haben wir selbst getestet und auch im Einsatz weshalb wir sagen können, das sie auf jeden Fall super funktionieren.

Jedenfalls sollte man definitiv mal schauen, was für einen selbst passt und vor allem sollte man selbst testen, was funktioniert und was nicht.

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„Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist“

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(10) Kommentare

Thomas 2016-03-30

Das 1. Plugin – Amazon Simple Admin kann keinen Affiliate mit einbinden. Habe ich das richtig verstanden?

Arbeite weniger & Outsource mehr!
Thomas

Antwort
    Kevin 2016-03-30

    Doch doch, damit bindet man natürlich gleich seinen Affiliate Link ein. Habe das noch im Beitrag ergänzt 🙂

    Antwort
Steffi 2016-04-02

Hallo Kevin,

mit dem WooZone-Plugin spekuliere ich schon lange!
Was ist eurer Meinung nach die sinnvollere Alternative, bzw. wie handhabt ihr es:

1. Checkout bei jedem Produkt direkt über Amazon
2. Checkout mit dem Warenkorb eurer Seite (alle Produkte) gesammelt über Amazon?

Sehr interessant finde ich auch den 90-Tage-Cookie ;-). Wird der auch bei beiden Varianten gesetzt?

Wäre schön, wenn ihr kurz über eure Erfahrungen berichten könntet.

LG, Steffi

Antwort
    Kevin 2016-04-02

    Hi Steffi.

    Der 90 Tage Cookie ist sicher interessant, allerdings muss der User sich dann auf deiner Seite in sein Amazon Konto einloggen und bezahlen. Diese Zahlübersicht sieht ziemlich mies aus und wirkt irgendwie unseriös. Wir haben die Erfahrung gemacht, das die meisten Leute doch eher skeptisch sind und das dieser Warenkorb nicht wirklich genutzt wird. Und erhlich gesagt würde ich das auch nicht machen 🙂

    Wir haben das also alles abgestellt und lassen die Leute auf den Button/Link klicken, sodas sie gleich zu Amazon weitergeleitet werden.

    Antwort
      Steffi 2016-04-02

      Danke Kevin,

      so war auch mein Bauchgefühl ;-).

      Schade, daß der 90-Tage-Cookie dann nicht greift. Das wär das I-Tüpfelchen gewesen.

      Danke für die schnelle Antwort!

      LG, Steffi

      Antwort
        Kevin 2016-04-06

        Jap, der 90 Tage Cookie ist schon verlockend….. wenn die Methode aber nichts bringt, mit der der 90 Tage Cookie funktioniert, dann hat man ja auch nichts davon. Allerdings funktioniert der 90 Tage Cookie auch so, sofern jemand auf deinen Amazon Link klickt und das Teil/Produkt in den Warenkorb legt. Somit hat er noch 89 Tage Zeit, das Teil im Warenkorb zu kaufen und du bekommst trotzdem die Provision dafür. Die Hoffnung ist also nicht ganz verloren 🙂

        Antwort
Helmut 2016-04-04

Hallo Kevin,

herzlichen Dank für diese Tipps. Alles sehr hilfreich für mein 1. Affiliate-Projekt.

Antwort
    Kevin 2016-04-06

    Hallo Helmut, sehr gerne 🙂 Wünsche dir viel Erfolg!

    Antwort
Helmut 2016-04-09

Hallo Kevin,

Wenn ich den ASA-Plugin installiere&aktivieren wird mir ein Pro-Version „ASA2“ angeboten. Habt ihr den schon mal getestet?

Antwort
    Kevin 2016-04-09

    Hi Helmut. Nein, die Pro Version haben wir bislang nicht genutz. Ich kenn auch die Vorteile der bezahlten Version nicht, von daher kann ich dir nichts dazu sagen 🙂

    Antwort
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