8 Shop System Plugins für WordPress für den eigenen Affiliate-Shop

By Kevin | Ressourcen Listen

Okt 30

Du willst einen eigenen Internetshop realisieren? Mit oder ohne eigene Produkte? Kein Problem, mit WordPress ist alles möglich :-)

In meinen Anfangszeiten habe ich sehr oft darüber nachgedacht, einen eigenen Webshop ins Leben zu rufen.

Es scheiterte jedoch meist an den technischen Kenntnissen, denn mit html Programmierung kenne ich mich absolut nicht aus.

Also begab ich mich auf die Suche, nach geeigneten Plugins, die mir diesen ganzen Programmierungskram abnehmen. Außerdem war ein weiteres Kriterium für mich, das ich möglichst wenig tun muss, um einen Shop aufzubauen.

Man wird im Netzt schnell fündig, wenn man dort nach „Shop Plugin für WordPress“ sucht. Jedoch ist es auch da mal wieder so, das man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht - es gibt einfach immer viel zu viel von allem.

Warum eigentlich einen Shop?

Ein Shop bietet, einem normalen Blog gegenüber, viele Vorteile. Zum Beispiel ist es so, das man eine schöne Übersicht seiner Produkte realisieren kann, was in einem Blog nicht so gut umzusetzen ist. Vor allem, wenn man viele Produkte anbieten möchte, macht es schon Sinn, ein Shop Plugin zu nutzen. Mit einer schönen Aufteilung und diversen Filterfunktionen (Filtern nach Preis, nach Kleidergröße oder sonst was) kann ein Shop schon etwas tolles sein.

Für den Einsatz eines Shop, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man nutzt seine Domain/ Website nur als Shop, ohne Blog, ohne Beiträge/Texte usw. Oder die andere Variante wäre, zu seinem Blog Thema zusätzlich einen Shop zur Verfügung zu stellen, indem man zB einen weiteren Menübutton “Shop“ einbindet.

Im letzteren Fall muss man sich aber vorher überlegen, ob es für das eigene Thema Sinn macht, einen Shop zur Verfügung zu stellen. In unserem Fall „Geld verdienen im Internet“ macht es keinen Sinn :-)

Viele Menschen, die im Internet Geld verdienen, arbeiten ausschließlich mit Shop Systemen / Plugins und ziehen damit einen Webshop nach dem anderen hoch. So finanzieren sie sich ihr Leben und sind zudem noch völlig anonym im Netz unterwegs.

Ein weiterer Vorteil eines Affiliate Shops ist, dass man ihn zB mittels diverser Schnittstellen und Apps auf einer Facebook Fanpage integrieren kann. Somit ist man auch gleich mit dem Shop auf Facebook zu finden. Außerdem hat er 24std am Tag und 7 Tage die Woche geöffnet. Du kannst Tag und Nacht verdienen.

Einen Shop zu führen kann eine gute Alternative zu so manchen Dingen sein. Man kann gutes Geld verdienen und wenn man alles gut umsetzt, muss man auch kaum etwas dafür tun. Zusätzlich empfiehlt es sich natürlich noch Email Marketing einzusetzen um den Interessenten immer mal wieder Angebote machen zu können.

Wie gesagt, nutzen viele etliche Shops um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Aber es muss ja nicht immer so sein. Ein einzelner Shop reicht ja auch schon aus, um sich ein nettes kleines Nebeneinkommen aufzubauen ;-)

Die Top 3 der Shop Plugins

Ich habe sicherlich an die 50 Plugins ausprobiert und übrig geblieben sind eine Hand voll, die in meinen Augen etwas taugen. Teilweise sind sie kostenlos und kostenpflichtig.

Für den perfekten Amazon Affiliate Store eignen sich:

Das genialste Plugin, welches ich bisher getestet habe ist Datafeedr. Hier muss ich aber sofort sagen, dass es monatlich mindestens 27$ (für 1 Shop) kostet. Wer mehrere Shops erstellen möchte, muss bis maximal 97$ pro Monat zahlen.

Das geniale an diesem Plugin ist, das man dort sämtliche Partnernetzwerke eingeben kann (zB Affilinet, Zanox, Amazon etc). Das macht man mit den normalen Anmeldedaten des jeweiligen Netzwerkes. Anschließend hat man die Möglichkeit, mittels API Schnittstelle seinen Shop mit wenigen Klicks mit Produkten zu füllen. Man muss hier nur noch Produkte aus den jeweiligen Partnerprogrammen auswählen und schon werden diese samt Daten, Preis, Bild etc in deinen eigenen Shop eingebunden.

Keine eigenen Texte schreiben, keine Texte kopieren, keine Bilder suchen.

Das passiert alles mit wenigen Klicks und automatisch. Dieses Plugin ist allerdings auch etwas komplizierter zu bedienen, weshalb ich das nur Fortgeschrittenen empfehlen würde.

Was man alles mit Datafeedr machen kann, wird aber in knapp 100 Videos Schritt für Schritt erklärt (Englisch).

Die Plätze 4-9 der besten Shop Plugins für WordPress

Wenn du nach einem geeigneten Shop Plugin suchst, schau dir die hier aufgeführten einmal genauer an. Jedes hat seine Vor-, aber auch Nachteile. Von der Aufmachung her gefiel mir bislang Woocommerce/ Woocommerce Amazon Affiliates Plugin und Datefeedr am besten.

Das beste Preis-Vergleich Plugin für deinen Affiliate Shop

Ergänzend zum Rest kann ich auch ein gute Preis-Vergleichs Plugin empfehlen, womit du spielend leicht hunderte eigene Preis Vergleiche erstellen kannst. Wir nutzen es selbst, für ein weiteres Projekt und sind sehr zufrieden damit!

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„Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist“

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(18) Kommentare

Steven 2014-11-04

Toller Artikel. Genau das was ich gesucht habe. Es gibt so viele Plugins in diesem Bereich… aber viele funktionieren einfach nicht gut genug, oder ihnen fehlen einige Einstellungen. WP ecommerce sieht ganz gut aus finde ich.

Gruß

Steven

Antwort
    Kevin 2014-11-05

    Super, das dir der Artikel weiter geholfen hat 🙂 Ja du hast Recht, es gibt unzählige Shop Plugins und nur die wenigsten taugen etwas und werden den eigenen Ansprüchen gerecht.

    Antwort
Beatrice 2014-11-06

Ich selbst arbeite wenig mit Shops und habe außer dem normalem Amazon-Shop, den man einbinden kann, keine großartigen Erfahrungen vorzuweisen.
Interessant finde ich es dennoch. Vor allem das „Woocommerce Amazon Affiliates Plugin“. Das ist optisch wirklich erste Sahne und Welten von den einfachen Amazon-Shops entfernt.
Schöne Grüße
Bea

Antwort
    Kevin 2014-11-06

    Naja, den Amazon Haus eigenen Affiliate-Shop kann man auch wirklich vergessen 😛 Der sieht grotten schlecht aus und macht abslout nichts her. Da sollte man sich doch lieber die Zeit nehmen und sich zB in Woocommerce einarbeiten. Am Ende sieht das alles viel professioneller und einfach schöner aus. Außerdem gibt es dort weitaus mehr Funktionen, als im vom Amazon gestellten Shop. Da lohnt es sich auf jeden Fall etwas Zeit zu investieren. 🙂

    Antwort

Dass du an die 50 Plugins ausprobiert hast, finde ich sehr beachtenswert! Ich denke ein gutes Shopsystem ist extrem wichtig. Angeblich ist es ja auch so, dass Shops mit einem „Einkaufswagensymbol“ mehr Umsatz machen als Shops ohne diesem Zeichen.
Liebe Güße
Alexander Kouba

Antwort
    Kevin 2014-11-27

    Joa, so mache ich das meistens, egal um welche Plugins es sich handelt. Ich möchte immer erstmal wissen, welche was taugen und mit welchen ich was anfangen kann 🙂 Wie gesagt hat mir hier am besten der datafeedr Dienst gefallen. Dort gibt es auch eine Einkaufswagen Funktion bzw eine Shopping Card sowie auch bei Woocommerce. Man hat auch die Möglichkeit nur eine Shopping Card einzubauen, ohne gleich einen großen Shop aufsetzen zu müssen. Dafür gibt es eine Menge Shopping Card Plugins.

    Antwort
René 2015-04-22

Hallo, danke für den tollen Überblick! Ich bin genau an diesem Thema sehr interessiert, nur leider nutze ich nicht WordPress sondern habe meine Seite mit Jimdo aufgebaut…Gibt es eine Möglichkeit die Plugins auch in meinem Fall zu verwenden oder gibt es sogar andere? Bin beiner Googlesuche auf keine brauchbaren Ergebnisse gestoßen.

Vielen Dank

René

Antwort
    Kevin 2015-04-23

    Kein Problem, gerne!

    Jimdo ist so ein Baukasten System, damit kenne ich mich leider nicht aus. Wir haben uns von Anfang an für ein CMS (Content Management System) entschieden, weil man damit einfach alles machen kann, was man möchte. Bei solchen Baukästen ist man immer mit den Funktionen eingeschränkt und kann sich eigentlich nur mit dem zufrieden geben, was einem dort zur Verfügung steht. Steig um auf WordPress 😉

    Antwort
      René 2015-04-27

      Ich sehe die Vorteile, allerdings sind zur freien Gestaltung mit CMS sicherlich viele Programmierkentnisse erforderlich oder? Wenn nicht lohnt sich die Überlegung definitiv.

      Antwort
        Kevin 2015-04-28

        Hi Rene.

        Also um ein CMS bedienen zu können, sind 0 Programmierkentnisse erfoderlich 🙂 Darum nutzen ja die meisten WordPress oder joomla. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man ein klein wenig Css beherrscht, um kleinere Dinge am Design zu verändern, jedoch ist das absolut keine Pflicht, da man alles was man sich vorstellen kann fertig programmiert bekommt.

        Antwort
Jan 2015-06-22

Hallo,

danke für die Auflistung der Plugins.

Ich habe mich für Woocommerce entschlossen und bin für meinen Affiliate Shop damit sehr zufrieden.

Für die Automatisierung werde ich zukünftig noch WP All Import verwenden.

LG,
Jan

Antwort
    Kevin 2015-06-23

    Woocommerce ist super! Danke für die Ergänzung, das import Plugin kannte ich bislang noch nicht 🙂

    Antwort
Mirjam 2015-06-24

Hallo,

Datafeedr ist wirklich super – und man hebt sich durch die Einbindung mehrerer Affiliate-Anbieter auch ganz klar von den klassischen Amazon-Affiliate-Seiten ab.
Besonders klasse finde ich die Option, Preisvergleiche zu erstellen.

Soweit ich weiß, kann man Datafeedr auch mit Geld-zurück-Garantie testen.

Viele Grüße
Mirjam

Antwort
    Kevin 2015-07-01

    Jap, das Tool ist wirklich super und vor allem super easy. Genau, man kann es 1 Monat lang testen und dann auch ohne wenn und aber stornieren, falls man nicht zufrieden sein sollte 🙂

    Antwort

[…] Dennoch kommt nun eine sehr wichtige Phase. 4 Tipps für verkaufsstarke Produktbeschreibungen > Firmenwebsite, Online-Shops > Selbständig im Netz. 8 Shop System Plugins für WordPress für den eigenen Affiliate-Shop – Crazy4Marketing.de. […]

Antwort
Dimitri 2016-02-11

Hi Kevin,

ich finde das „Woocommerce Amazon Affiliates Plugin“ interessant.

Wenn ich nun einen Shop mit diesem PlugIn erstelle, muss ich auch die ganzen Pflichtangaben, wie z.B. Impressum, AGB, Datenschutzerklären auch noch machen?

Wenn „JA“, wie sollen dann die AGB aussehen? Ich verkaufen ja keine Ware selber…

Gruß

Dimitri

Antwort
    Kevin 2016-02-13

    Jep, das habe ich auch im Einsatz 🙂

    Also Agb´s, Widerrufsrecht etc. brauchst du nicht, da du selbst (wie du selbst sagtest) keine Produkte verkaufst. Impressum, Datenschutz brauchst du aber (wie auf jeder anderen Website).

    Antwort
Jasmin 2016-09-24

Hallo Kevin, danke für diese vielen tollen Infos.
Ich habe vor kurzem erst angefangen zu bloggen, habe aber schon mit dem Gedanken gespielt, evtl. einen Shop mit einzubinden. Woo Commerce würde mich zuerst interessieren, da es kostenlos ist. Könntest Du mir sagen, ob man die Netzwerkeinrichtung (Multisite) eines Blogs einrichten sollte, um den Shop dann z.B. auf einer Subdomain laufen zu lassen? Ich habe eine Seite gefunden, wo die Multisitefunktion ganz gut erklärt wird. Aber wie richte ich dann den Shop ein? Weisst Du, ob es dazu eine gute deutsche Anleitung gibt oder habt Ihr sogar einen Artikel darüber?

LG Jasmin

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